Einblick in unsere Maßnahmen für Respekt und Fairness in Gesellschaft und Arbeitswelt in der aktuellen Förderperiode:
Fokus auf Sexismus in der Arbeitswelt:
Ab der neuen Förderperiode ab 2026 setzt das Bündnis einen Schwerpunkt auf Sexismus in der Arbeitswelt. Studien zeigen, dass Sexismus dort besonders häufig auftritt und präventive Maßnahmen zugleich wirksam greifen können. Ein weiterer Fokus liegt auf der gezielten Ansprache bislang weniger erreichter Zielgruppen, insbesondere von Führungskräften sowie kleinen und mittleren Unternehmen. Da dort häufig weder Gleichstellungsbeauftragte noch formalisierte Beschwerdestrukturen bestehen, werden passgenaue, praxisnahe Formate entwickelt, die in Sprache, Rahmung und Umfang gut anschlussfähig sind.
Männer als Verbündete gewinnen:
Das Bündnis verstärkt außerdem den Einbezug von Männern als aktive Verbündete. Dazu sollen praxisnahe Werkzeuge – von Reflexionsfragen über Interventionstipps bis hin zu Argumentationshilfen – erarbeitet und bereitgestellt werden, die Männern helfen können, in ihrem beruflichen und privaten Umfeld aktiv gegen Sexismus einzutreten.
Wissen vermitteln, verbreiten und vernetzen:
Alle Bündnismitglieder haben regelmäßig die Möglichkeit, sich bei unseren Impuls Labs zu aktuellen Themen auszutauschen. So werden Erfahrungen, konkrete Maßnahmen gegen Sexismus und Wissen aus unterschiedlichen Branchen und Bereichen geteilt und ein tieferes intersektionales Verständnis von Sexismus entwickelt und im Diskurs verankert. Das Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ soll dabei nicht nur als Wissensspeicher, Anlauf- und Vernetzungsstelle, sondern auch als Think Tank fungieren: Durch eigene Studien und Erhebungen schaffen wir neue Wissens- und Datengrundlagen.
Unsere Broschüren und Leitfäden sollen in Leichter und Einfacher Sprache erweitert werden, um komplexe Inhalte verständlich und anschaulich für verschiedene Zielgruppen aufzubereiten.
Erweiterung der Print-on-Demand-Ausstellung: Die Ausstellung wird inklusiver gestaltet, speziell für Personen, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen, und so ein niedrigschwelliger Zugang ermöglicht. Begleitende Vortragsformate werden entwickelt, damit Ausstellende abhängig von ihren Ressourcen eigene Veranstaltungen rund um die Ausstellung organisieren können.
Alle im Rahmen des Bündnisses entstandenen Materialien stehen kostenfrei zur Verfügung, können bestellt werden und sind hier abrufbar.
In der ersten Förderperiode (2022-2025) fokussierte das Bündnis drei Bereiche: