Bekämpfung von Sexismus als Aufgabe aller gesellschaftlichen Kräfte

Eine gemeinsame Erklärung gegen Sexismus wurde erfolgreich unterzeichnet.

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Am 26. Oktober haben Christine Lambrecht, Bundesfrauen- und -justizministerin, Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetags, Christina Ramb, Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Claudia Hartwich, Senior Director Human Resources und Mitglied der Geschäftsleitung Microsoft Deutschland GmbH, Carola Unser, Intendantin des Hessischen Landestheater Marburgs sowie Ursula Karven, Schauspielerin und Unternehmerin, die Gemeinsame Erklärung gegen Sexismus und sexuelle Belästigung unterzeichnet.

Sie ist das Resultat des Projekts "Dialogforen gegen Sexismus", eine Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), der Initiative "Stärker als Gewalt" sowie der EAF Berlin.

In den Dialogforen gegen Sexismus in der Arbeitswelt, in Kultur und Medien sowie gegen Sexismus im öffentlichen Raum haben sich seit 2020 Verbände, Unternehmen, zivilgesellschaftliche Organisationen und kommunale Vertreter*innen ausgetauscht und wirksame Maßnahmen gegen Sexismus in allen Bereichen zusammengetragen. In diesem Rahmen wurde bereits die Handreichung “Gemeinsam gegen Sexismus” veröffentlicht.

Mit der Gemeinsamen Erklärung bekennen sich Vertreter*innen hochrangiger Institutionen nun dazu, die Bekämpfung von Sexismus als Aufgabe aller gesellschaftlichen Kräfte anzuerkennen und Sexismus sowie sexualisierte Gewalt in all ihren Erscheinungsformen zu verhindern und zu beenden. Sie stellt den nächsten Schritt zu einem starken politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bündnis gegen Sexismus und sexuelle Belästigung dar.

Die öffentliche Unterzeichnung fand am 26.10.2021 in Berlin mit den geladenen Erstunterzeichnenden statt. Hier finden Sie die Aufzeichnung der Veranstaltung. Die Handreichung "Gemeinsam gegen Sexismus" mit Maßnahmen gegen Sexismus am Arbeitsplatz, in Kultur und Medien und im öffentlichen Raum können Sie hier herunterladen.

Für weitere Informationen und Presseanfragen schreiben Sie an Stefanie Lohaus: lohauseaf-berlinde.

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