"Wir wollen die Gleichstellung von Männern und Frauen endlich vollenden"

Kanzlerkandidat Scholz im Gespräch mit der Berliner Erklärung.

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Im dritten Gespräch zur Berliner Erklärung mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz spricht dieser sich für eine paritätische Besetzung von Führungspositionen aus.

Gemeinsam Gleichstellung in allen Bereichen der Gesellschaft vorwärtszubringen - zu diesem Zweck haben sich 2011, 2016 und 2017 Initiativen, Verbände, Organisationen sowie parteiübergreifend Parlamentarierinnen und Parlamentarier zur Berliner Erklärung zusammengeschlossen.

Mit Aktionen, Gesprächen mit Spitzenpolitiker*innen der Parteien, offenen Briefen und Pressemitteilungen macht die Berliner Erklärung auf die mangelnde Gleichberechtigung von Frauen und Männern aufmerksam. Nach Gesprächen mit Ricarda Lang von Bündnis 90/Die Grünen und Janine Wissler von Die Linke sprachen die Initiatorinnen der Berliner Erklärung auch mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz von der SPD über ihre Forderungen. In Bezug auf die gleichstellungspolitischen Ziele seiner Partei sagte er:

 

"Wir wollen die Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland endlich vollenden – das ist für uns eine Frage des Respekts! Mit einer fairen Entlohnung, 50 Prozent Frauen in Führungspositionen und einer gerechten Aufgabenteilung in Beruf und Familie".

In den kommenden Wochen vor der Bundestagswahl am 26. September wird es weitere Gespräche mit CDU, FDP und CSU geben.

Die Forderungen des Zusammenschlusses, zu dem auch die EAF Berlin gehört, lauten:

  1. Parität in allen gesellschaftlichen Bereichen
  2. Gleiche Bezahlung und gleiche Bedingungen in der Arbeitswelt
  3. Gleichstellung als Leitprinzip in allen Politikfeldern
  4. Für alle Frauen ein Leben frei von Gewalt

Den ausführlichen Forderungskatalog der Berliner Erklärung finden Sie hier.

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