Demokratie,
Gleichstellung und
Vielfalt im Betrieb
Arbeitswelt mit Haltung: Unternehmen engagieren sich für Demokratie und Zusammenhalt
Zwölf Unternehmen und Organisationen entwickeln bundesweit eigene Modellprojekte – für mehr demokratische Werte, Respekt und Vielfalt am Arbeitsplatz. Begleitet von der EAF Berlin.

Demokratie beginnt
nicht erst an der Wahlurne,
sondern dort, wo wir
jeden Tag zusammenarbeiten.
Arbeitsplätze sind Orte, an denen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Wertvorstellungen zusammenarbeiten – und damit demokratische Aushandlungsprozesse im Kleinen abbilden. Gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln sich auch im Betrieb wider: Demokratiefeindliche, rechtspopulistische oder antifeministische Aussagen erschweren den respektvollen Umgang und belasten die Zusammenarbeit.
Um Werte wie Menschenwürde, Partizipation und Vielfalt zu stärken, braucht es eine klare Haltung im Dialog. Hier setzt das sozialpartnerschaftliche Projekt an: Gemeinsam mit Unternehmen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden entwickeln wir Ideen und Umsetzungskonzepte, die für mehr demokratische Werte, Respekt und Vielfalt einstehen.
Gefördert im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus).
Drei Themen, die sich gegenseitig stärken
Gleichstellung und Vielfalt sind nicht nur Ziele, sondern zugleich Voraussetzungen für gelebte Demokratie im Betrieb. Umgekehrt fördern demokratische, transparente Strukturen die Gleichstellung – indem sie Teilhabe ermöglichen und Diskriminierung entgegenwirken.
Demokratie
Wo Beschäftigte mitdenken, mitreden und mitentscheiden, wird Demokratie erlebbar – und Selbstwirksamkeit wirkt über den Betrieb hinaus.
Gleichstellung
Transparente Gehaltsstrukturen, klare Karrierewege und sorgensensible Arbeitszeitmodelle schaffen faire Chancen für alle.
Vielfalt
Unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen fließen systematisch in Entscheidungen ein – das stärkt Zusammenhalt und Ergebnisse.

Stimmen aus dem Beirat
Um die Ziele des Modellvorhabens möglichst breit zu verankern, begleitet ein übergreifender Projektbeirat das Projekt beratend – mit Expertise aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Zivilgesellschaft.
„Antifeminismus und Antidemokratie gehen Hand in Hand – umso wichtiger ist unser gemeinsamer Einsatz für eine offene Gesellschaft.“
Kathrin Mahler Walther
Geschäftsführende Vorsitzende, EAF Berlin
„Betriebe sind wichtige Lernorte für Demokratie, denn es ist im Arbeitsalltag erlebbar, wie Teilhabe, Gleichstellung und gemeinsame Verantwortung wirken.“
Mareike Brockmann
Leitung Group Diversity Management, Volkswagen
„Im betrieblichen Alltag wird Demokratie erlebbar. […] Betriebliche Demokratie ist ein Fundament der demokratischen Gesellschaft.“
Armin Ehl
Hauptgeschäftsführer, Marburger Bund Bundesverband
„Wir begreifen unser Unternehmen nicht nur als Ort der medizinischen Versorgung, sondern auch als demokratischen Raum.“
Stephanie Faehling
Personalvorständin, Gesundheit Nordhessen
„Deshalb engagiere ich mich im Projekt als Beiratsmitglied, um den Austausch zu fördern und Handlungsmöglichkeiten für die Praxis aufzuzeigen.“
Isabell Halletz
Geschäftsführerin, Arbeitgeberverband Pflege
„Mitbestimmte und tarifgebundene Unternehmen sind eine Stütze unserer Demokratie. Hier wird auf Augenhöhe verhandelt statt von oben delegiert.“
Heike Lehmann
Politische Referentin, Deutscher Gewerkschaftsbund
„Demokratie und Gleichstellung sind für mich kein abstraktes Prinzip, sondern gelebte Unternehmenskultur.“
Kerstin Oster
Personalvorständin, Berliner Wasserbetriebe
„Demokratie braucht Demokrat*innen und deshalb eine Kultur der Teilhabe und Verantwortung.“
Dr. Anke Stier
Geschäftsführerin, Kommunaler Arbeitgeberverband Berlin
Sie möchten Demokratie, Gleichstellung und Vielfalt in Ihrer Organisation stärken oder sich mit Ihrer Expertise einbringen? Wir freuen uns auf den Austausch.
Kontakt aufnehmenZwölf Modellprojekte, bundesweit
Die Ansätze reichen von mehr Sichtbarkeit in der Belegschaft über Argumentationshilfen gegen (rechts-)populistische Parolen bis zu eigenen Angeboten politischer Bildung – etwa für Führungskräfte oder Auszubildende – und betriebseigenen Demokratie-Aktionstagen.
Zu den Partnerlogos- Berliner Wasserbetriebe
- Duale Hochschule Baden-Württemberg
- Gesundheit Nordhessen Holding
- Menarini Research & Business Service
- pme Familienservice
- Städtisches Klinikum Solingen
- Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
- StudierendenWERK BERLIN
- Universitätsmedizin Mainz
- varisano Kliniken Frankfurt-Main-Taunus
- Volkswagen AG
- WERK.E Energie-Effizienz-Beratung
Wer mitmacht
Bundesweit entwickeln zwölf Unternehmen und Organisationen – begleitet durch die EAF Berlin – eigene Ideen und Umsetzungskonzepte für demokratische Werte, Respekt und Vielfalt.
Alle 12 Unternehmen





Umgang mit Stammtischparolen im Betrieb
Für Demokratie und Zusammenhalt argumentieren
Wie können Unternehmen Demokratie, Gleichstellung und Vielfalt stärken? Der Flyer gibt Impulse für eine Arbeitswelt mit Haltung – inklusive Leitfaden zum Umgang mit Stammtischparolen und einem Argumentationstraining für Teams.
Situation einschätzen
In welcher Situation befinde ich mich? Wer ist anwesend? Welches Ziel möchte ich verfolgen?
Handlungsoption wählen
Positionieren, in den Dialog gehen, Verbündete suchen, Betroffenen Unterstützung anbieten.
In den Dialog gehen
Wahrnehmen ohne Bewertung, durch Nachfragen klären – und dann positionieren.


Stammtischparolen begegnen
Tragen Sie sich ein und erhalten Sie den Flyer mit Gesprächstechniken und Argumentationstraining direkt per E-Mail – plus Neuigkeiten aus dem Projekt.
Nächste Termine
Argumentationstrainings, Werkstattgespräche und Fachdialoge – online und vor Ort. Hier finden Sie die nächsten Gelegenheiten zum Austausch.
Alle VeranstaltungenBegriffe verstehen, Haltung zeigen
19 Begriffe in 4 Kategorien – kurz erklärt für den Arbeitsalltag.
Das Recht der Beschäftigten, über gewählte Interessenvertretungen – etwa Betriebs- oder Personalräte – an Entscheidungen im Betrieb mitzuwirken. Grundlage sind u. a. das Betriebsverfassungsgesetz und die Personalvertretungsgesetze.
Fähigkeiten und Haltungen, die demokratisches Zusammenleben ermöglichen: eigene Interessen artikulieren, andere Positionen aushalten, Kompromisse aushandeln und Verantwortung übernehmen. Ihre Förderung – für und mit Mitarbeitenden vor Ort – ist ein Kernziel des Projekts.
Teilhabe an Entscheidungen. Im Betrieb entsteht sie durch Beteiligungsformate, transparente Prozesse und die Einbindung unterschiedlicher Perspektiven – und erhöht die Akzeptanz von Ergebnissen sowie das Vertrauen in Entscheidungen.
Die Erfahrung, durch eigenes Handeln etwas bewirken zu können. Wer am Arbeitsplatz erlebt, einen Unterschied zu machen, kann Gefühlen von Ohnmacht entgegenwirken – und überträgt diese Erfahrung oft auch auf gesellschaftliches Engagement.
Die Zusammenarbeit von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden bzw. Arbeitgeber*innen bei der Gestaltung von Arbeitsbedingungen. Das Projekt ist im Programm „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten“ angesiedelt.
Die organisierte oder alltägliche Ablehnung der Gleichstellung der Geschlechter und feministischer Anliegen – oft verbunden mit der Abwertung von Frauen und queeren Menschen. Antifeministische Positionen dienen häufig als Brücke zu demokratiefeindlichen Weltbildern.
Gleiches Entgelt für gleiche und gleichwertige Arbeit – unabhängig vom Geschlecht. Das Entgelttransparenzgesetz unterstützt Beschäftigte dabei, diesen Anspruch zu prüfen. Tarifgebundene Unternehmen gehen hier häufig voran.
Der Unterschied zwischen den durchschnittlichen Bruttostundenverdiensten von Frauen und Männern. Er entsteht u. a. durch Unterschiede bei Berufen, Arbeitszeiten und Karrierewegen – und durch ungleiche Bezahlung.
Die tatsächliche Gleichberechtigung aller Geschlechter bei Chancen, Ressourcen und Entscheidungsmacht. Im Betrieb zeigt sie sich etwa in transparenten Gehaltsstrukturen, klaren Karrierewegen und fairer Repräsentation in Führung.
Bezahlte und unbezahlte Tätigkeiten des Sorgens und Pflegens – etwa Kinderbetreuung oder die Pflege Angehöriger. Sorgensensible Arbeitszeitmodelle helfen, Erwerbs- und Sorgearbeit fair zu verbinden.
Das seit 2006 geltende Gesetz schützt – insbesondere im Arbeitsleben – vor Benachteiligungen aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität.
Die Benachteiligung von Menschen aufgrund tatsächlicher oder zugeschriebener Merkmale ohne sachlichen Grund. Sie kann unmittelbar oder mittelbar, individuell oder strukturell erfolgen – auch dann, wenn sich niemand beschwert.
Ein strategischer Ansatz, die Vielfalt der Beschäftigten wertzuschätzen, Barrieren abzubauen und unterschiedliche Perspektiven für Organisation und Zusammenarbeit zu nutzen.
Ein politischer Stil, der ein vermeintlich homogenes „Volk“ gegen „die Eliten“ und gegen als fremd markierte Gruppen stellt. Rechtspopulistische Aussagen belasten den respektvollen Umgang – auch am Arbeitsplatz – und beeinflussen wirtschaftlich relevante Themen wie Fachkräftesicherung negativ.
Die Unterschiedlichkeit von Menschen, etwa hinsichtlich Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, Behinderung, sexueller Orientierung oder sozialer Lage. Vielfalt entfaltet ihre Wirkung erst, wenn alle wirklich mitgestalten können.
Ein Übungsformat, in dem Teilnehmende anhand typischer Parolen aus dem Arbeitsalltag Gesprächstechniken erproben – etwa paarweise im Innen- und Außenkreis. Ziel ist mehr Sicherheit, um auch in herausfordernden Gesprächen Haltung zu zeigen.
Eine Gesprächstechnik: Erst nachdem ich verstanden habe, worum es meinem Gegenüber geht, benenne ich klar und respektvoll meine eigene Haltung. Teil des Dreischritts Wahrnehmen – Klären – Positionieren.
Eine pauschale, vereinfachende und oft abwertende Aussage, die komplexe Themen auf ein Schlagwort reduziert – zum Beispiel „Man darf ja heutzutage gar nichts mehr sagen.“
Der Mut, im Alltag für demokratische Werte und für andere Menschen einzustehen – auch wenn es unbequem ist. Im Betrieb heißt das etwa: Betroffenen Unterstützung anbieten und Verbündete suchen.
Kein Begriff gefunden. Versuchen Sie es mit einem anderen Suchwort – oder fragen Sie uns direkt.
Demokratie lebt vom Gespräch
Argumentationstrainings, Werkstattgespräche und Fachdialoge – online und vor Ort.
Aktuelles von der EAF Berlin
Zwölf Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Zivilgesellschaft: Unser Projektbeirat begleitet „Demokratie, Gleichstellung und Vielfalt im Betrieb“.

Neu: Unser Flyer „Umgang mit Stammtischparolen im Betrieb“ – mit Gesprächstechniken und Argumentationstraining für Teams.

Werte definieren, Haltung zeigen: Einblicke in die Arbeit der Projektgruppen in unseren Modellunternehmen.

Wissen zum Download

Umgang mit Stammtischparolen im Betrieb
Leitfaden, Gesprächstechniken und Argumentationstraining – für Demokratie und Zusammenhalt argumentieren.
Schützt demokratische Selbstwirksamkeit im Betrieb gegen Rechtsextremismus?
Kiess / Schmidt (2025), WSI-Mitteilungen 4/2025 – ein Vergleich zwischen Ost und West sowie 2020 und 2024.
Gleichstellung im Betrieb: Warum Demokratie in der Arbeitswelt Frauen stärkt
Hanna Völkle (2025), EAF Berlin Blog – über Unternehmenskultur, Teilhabe und faire Karrierewege.
FAQs
Antworten auf die häufigsten Fragen zu unseren Angeboten und unserer Arbeitsweise.
Ja. Die Trainings, Workshops und Beratungsangebote der EAF Berlin lassen sich sowohl digital als auch in Präsenz durchführen.
Ob Online-Workshop, hybrides Format oder Veranstaltung vor Ort – die Umsetzung wird an die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen der jeweiligen Organisation angepasst. Auch viele Veranstaltungen, Fachforen und Seminare der EAF Berlin finden online statt und sind so bundesweit zugänglich.
Organisationen, die mit der EAF Berlin zusammenarbeiten möchten, können unverbindlich Kontakt aufnehmen – per E-Mail an info@eaf-berlin.de oder über das Kontaktformular.
In einem ersten Gespräch wird der konkrete Bedarf geklärt. Anschließend entwickelt die EAF Berlin ein passgenaues Angebot – ob Training, Beratung, Mentoring-Programm, Forschungsprojekt oder Firmenpartnerschaft.
Da die EAF Berlin alle Formate individuell zuschneidet, lohnt sich eine frühe Kontaktaufnahme, um Ziele, Rahmen und Zeitplan gemeinsam abzustimmen.
Mit einer Firmenpartnerschaft kooperieren Unternehmen langfristig mit der EAF Berlin rund um Diversity, Chancengleichheit und Inclusive Leadership.
Partner profitieren unter anderem von Firmenpartner-Workshops zu selbst gewählten Themen, regelmäßigen Updates mit aktuellen Studien und News aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, individueller Beratung sowie vergünstigten Konditionen für weitere Angebote der EAF.
Im Mittelpunkt stehen Wissenstransfer, branchenübergreifender Austausch und Networking. Bei Interesse vermittelt die EAF Berlin gern ein unverbindliches Gespräch.
Die Angebote der EAF Berlin richten sich an Organisationen aus unterschiedlichen Sektoren: Unternehmen, öffentliche Verwaltung, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, Parteien, Verbände sowie zivilgesellschaftliche Organisationen.
Innerhalb dieser Organisationen werden sowohl Führungskräfte als auch Fachkräfte und Nachwuchstalente angesprochen – je nach Format und Zielsetzung. So profitieren etwa Personalverantwortliche von Strategieberatung, Führungskräfte von Leadership-Trainings und Nachwuchskräfte von Mentoring- und Karriereprogrammen.
Die EAF Berlin bietet interaktive Trainings und Workshops unter anderem zu Unconscious Bias, Inclusive Leadership, Diversity-Management, Anti-Rassismus, Kommunikation und Führung, Demokratie im Betrieb, Führen in herausfordernden Situationen sowie zu Diversity in der IT und digitaler Teilhabe an.
Die Formate gibt es in unterschiedlicher Länge – vom 60- bis 90-minütigen Impulsvortrag über halbtägige Kurzworkshops (3 bis 4 Stunden) bis zu Ganztagestrainings (6 bis 8 Stunden).
Sie richten sich an Berufseinsteiger*innen, erfahrene Mitarbeitende und Führungskräfte und werden inhaltlich an die jeweilige Zielgruppe und Organisation angepasst.
Das Angebot der EAF Berlin gliedert sich in mehrere Bereiche:
(1) Trainings und Workshops zu Diversity, Führung und Chancengleichheit; (2) Mentoring und Careerbuilding – die Konzeption und Begleitung von Karriere- und Mentoring-Programmen; (3) diversitätssensible Organisationsentwicklung und Strategieberatung; (4) Forschungs- und Modellprojekte; sowie (5) Firmenpartnerschaften.
Alle Formate werden passgenau an die Bedarfe der jeweiligen Organisation angepasst und digital oder vor Ort umgesetzt.
Die EAF Berlin ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein und wird von einer Geschäftsführung sowie einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet.
Die jeweils aktuelle Besetzung von Geschäftsführung, Vorstand und Team finden Sie auf der Website der EAF Berlin im Bereich Wer wir sind.
Die EAF Berlin versteht sich als unabhängige, parteiübergreifende und gemeinnützige Organisation, die sich für eine gerechte Gesellschaft einsetzt, in der Menschen aller Geschlechter und Identitäten gleiche Chancen und Rechte haben.
Sie verbindet wissenschaftliche Expertise mit langjähriger Praxiserfahrung und arbeitet ganzheitlich: Sie stärkt Menschen individuell und nimmt zugleich strukturelle Veränderungen in Organisationen in den Blick. Mit ihren Ressourcen geht die EAF Berlin verantwortungsvoll um – öffentliche Mittel und Spenden fließen ausschließlich in gemeinnützige Projekte.
Qualität, wissenschaftliche Fundierung und gesellschaftliche Wirkung sind dabei die Leitprinzipien ihrer Arbeit.
Die EAF Berlin begleitet Organisationen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung auf dem Weg zu mehr Vielfalt und Chancengleichheit.
Ihre Arbeit ruht auf mehreren Säulen: Beratung und diversitätssensible Organisationsentwicklung, Trainings und Workshops (etwa zu Diversity, Unconscious Bias und Inclusive Leadership), Mentoring- und Karriereprogramme sowie praxisnahe Forschungs- und Modellprojekte.
Inhaltlich konzentriert sich die EAF Berlin auf folgende Themenfelder: Vielfalt und Chancengleichheit, Karriere und Führung, Vereinbarkeit und Resilienz sowie Demokratie und Partizipation.
Die EAF Berlin wurde 1996 als Ausgründung aus der Technischen Universität Berlin gegründet – von Prof. Dr. Barbara Schaeffer-Hegel gemeinsam mit Dr. Helga Lukoschat.
Den Anstoß gab unter anderem die 1994 initiierte Kampagne für Hildegard Hamm-Brücher als Bundespräsidentin, die die Unterrepräsentanz von Frauen in Spitzenpositionen auf die politische Agenda setzte. Die EAF Berlin war die erste Institution in Deutschland, die sich unabhängig und parteiübergreifend für mehr Frauen in Führungspositionen in Politik und Wirtschaft einsetzte.
Seitdem hat sich die Organisation kontinuierlich weiterentwickelt – inhaltlich hin zu einem breiten Verständnis von Diversity in Leadership.
EAF Berlin steht für „Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e. V.“ – so lautet der vollständige Vereinsname.
Heute tritt die Organisation unter dem Namen „EAF Berlin – Diversity in Leadership“ auf. Dieser Zusatz spiegelt die inhaltliche Weiterentwicklung wider: von der ursprünglichen Förderung von Frauen in Führungspositionen hin zu einem umfassenden Verständnis von Diversity, Equity und Inclusion.
Die EAF Berlin ist eine unabhängige, gemeinnützige Forschungs- und Beratungsorganisation, die sich seit über 25 Jahren für mehr Vielfalt in Führung einsetzt.
Sie arbeitet an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und begleitet Organisationen in Veränderungsprozessen hin zu mehr Diversität und Chancengleichheit. Dazu berät sie, forscht und entwickelt Programme und Trainings zur Personal- und Organisationsentwicklung. Die EAF ist parteiübergreifend und finanziert sich eigenständig.
Der vollständige Name lautet „Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e. V.“; öffentlich tritt die Organisation als „EAF Berlin – Diversity in Leadership“ auf.
Noch Fragen offen?
Wir beraten Sie gern persönlich und unverbindlich.



Das Projekt „Demokratie, Gleichstellung und Vielfalt im Betrieb“ wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.