Kathrin Mahler Walther berät Bundesstiftung Gleichstellung zu Antifeminismus und Demokratiegestaltung

Bildrechte: Bundesstiftung Gleichstellung
Angriffe auf gleichstellungspolitische Akteur*innen gehören mittlerweile zum Alltag. Dabei zielen diese weniger auf einzelne Maßnahmen als auf Gleichstellung insgesamt. Die Bundesstiftung Gleichstellung sieht in diesen gleichstellungsfeindlichen Haltungen und einer zunehmend international vernetzten, strategisch agierenden antifeministischen Bewegung zunehmend nicht nur ein Gleichstellungsproblem, sondern auch ein Demokratieproblem. Deshalb hat sie den Beirat “Gleichstellungsorientierte Demokratiegestaltung und Antifeminismus“ eingesetzt, der Expertise aus Wissenschaft, Verwaltung, Praxis und Zivilgesellschaft zusammenführen soll.
Ziel ist es, Strategien gegen Desinformation zu Gleichstellung und orchestrierte Kampagnen zusammenzutragen und zu bewerten. Dabei soll der Fokus vor allem auf den Vorgehensweisen und Finanzierungen der antifeministischen Akteur* innen liegen. Gleichzeitig sollen die Beiratsmitglieder beraten, wie gleichstellungspolitische Initiativen und Akteur*innen vor Ort unterstützt werden können.
Kathrin Mahler Walther bringt ihre umfangreiche Praxiserfahrung in die Beratungsarbeit der Bundesstiftung Gleichstellung ein - aktuell etwa aus dem Projekt „Frauen.Vielfalt.Politik.“
Neben Kathrin Mahler Walther gehören dem Beirat an: Prof. Dr. Martin Lücke (Didaktik der Geschichte, Freie Universität Berlin), Judith Rahner (Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrats, Initiatorin des ersten zivilgesellschaftlichen Lagebilds zu Antifeminismus in Deutschland), Nadja Sthamer (Gleichstellungsbeauftragte des Freistaats Thüringen, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestags) und Dr. Sebastian Winter (Leibniz Universität Hannover, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik).
Weiterführende Informationen sowie alle Mitglieder und Aufgaben des Fachbeirats.
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