Chancengerechte Digitalisierung Trainings

Bits & Bias - gerechte Digitalisierung gestalten

Digitale Technologien prägen zunehmend die Arbeitswelt, doch sie sind nur dann wirklich wirksam, wenn sie alle Menschen gleich gut erreichen.

Ob in Personalprozessen, Verwaltung, Kundenservice oder Antragsbearbeitung: Organisationen setzen zunehmend digitale Tools und Künstliche Intelligenz ein, um Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten. Doch digitale Technologien sind nicht automatisch fair – sie können bestehende Vorurteile unbewusst verstärken und Diskriminierung begünstigen. Studien zeigen, dass nicht alle Menschen gleich gut von digitalen Anwendungen profitieren. Manche werden durch fehlende Zugänge oder unbewusste Vorurteile in Algorithmen benachteiligt.

Ihre Vorteile

Fairere und diskriminierungsfreie digitale Anwendungen

Wenn Vielfalt in der Entwicklung und Nutzung digitaler Tools berücksichtigt wird, sinkt das Risiko für unbewusste Verzerrungen. Organisationen vermeiden diskriminierende Effekte, wie fehlerhafte Gesichtserkennung, stereotype KI Bilder oder Formulare, die bestimmte Namen nicht akzeptieren.

Mehr Zugänglichkeit und bessere Nutzererfahrung für alle

Digitale Anwendungen sprechen mehr Menschen gleich gut an, wenn unterschiedliche Perspektiven einfließen. Das erhöht die Nutzbarkeit und Zufriedenheit für Kund*innen und Mitarbeitende und verhindert, dass bestimmte Gruppen benachteiligt werden.

Stärkere Zukunftsfähigkeit der Organisation

Teams, die Vielfalt in IT Prozessen mitdenken, gestalten Technologien, die breitere Zielgruppen erreichen. Das führt zu besseren Produkten und effizienteren Arbeitsabläufen und stärkt zugleich Gleichstellung, Compliance und Vertrauen in digitale Lösungen.

Warum Vielfalt und IT zusammen gedacht werden müssen

Ob in Personalprozessen, Verwaltung, Kundenservice oder Antragsbearbeitung: Organisationen setzen zunehmend digitale Tools und Künstliche Intelligenz ein, um Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten. Doch digitale Technologien sind nicht automatisch fair – sie können bestehende Vorurteile unbewusst verstärken und Diskriminierung begünstigen. Studien zeigen, dass nicht alle Menschen gleich gut von digitalen Anwendungen profitieren. Manche werden durch fehlende Zugänge oder unbewusste Vorurteile in Algorithmen benachteiligt.

Einige Praxisbeispiele verdeutlichen die Problematik: Gesichtserkennungssoftware erkennt dunklere Hauttöne oft weniger zuverlässig, KI-generierte Bilder reproduzieren stereotype Rollenbilder und bestimmte Online-Formulare akzeptieren Namen bestimmter kultureller Gruppen nicht. Das zeigt: Digitale Lösungen, die Vielfalt nicht ausreichend berücksichtigen, riskieren, unbewusste Diskriminierung zu verstärken – sowohl in der Arbeit mit Kund*innen als auch intern in der Organisation.

Deshalb ist es wichtig, dass alle, die digitale Technologien einsetzen oder deren Einführung begleiten, für diese Herausforderungen sensibilisiert sind. Unser Trainingsangebot richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die digitale Tools in ihrem Arbeitsalltag nutzen, ebenso wie an Mitarbeitende, die IT-Prozesse mitgestalten oder den digitalen Wandel in ihrer Organisation begleiten. Es spricht zudem all jene an, die im Bereich Gleichstellung und Vielfalt arbeiten, da es gerade in der digitalen Welt essenziell ist, geschlechtergerechte und vielfaltssensible Standards zu etablieren.

Unser Trainingsangebot: Bits & Bias - gerechte Digitalisierung gestalten

Unsere Trainings zeigen auf, wie Organisationen digitale Anwendungen vielfaltssensibel gestalten können – vom Einsatz im Kundenservice bis hin zu internen Prozessen wie Recruiting und Verwaltung. Wir bieten konkrete Handlungsmöglichkeiten und praxisnahe Ansätze, um sicherzustellen, dass digitale Tools alle Menschen gleichberechtigt ansprechen und fair behandeln.

Mögliche Fragen und Themenschwerpunkte

  • Warum ist es wichtig, Vielfalt und IT zusammenzudenken?
  • Wie funktionieren digitale Anwendungen und KI eigentlich?
  • Welche typischen Verzerrungen und Diskriminierungsrisiken bestehen z.B. in den Bereichen Verwaltung, Recruiting und Kundenservice?
  • Wie können wir als Organisation digitale Tools vielfaltssensibel einsetzen – sowohl in der internen Arbeit mit Mitarbeitenden als auch extern für Kund*innen?
  • An welchen Stellen können digitale Tools auch unsere analogen Prozesse fairer gestalten?
  • Welche Schritte sind konkret in meinem Arbeitsalltag umsetzbar?

Zielgruppen

Dieses Angebot richtet sich an alle Organisationen aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik, die digitale Tools in ihren internen Abläufen und externen Angeboten einsetzen – insbesondere an Fach- und Führungskräfte, Personalverantwortliche, Gleichstellungsbeauftragte sowie Diversity-Expert*innen. Ob Verwaltung, Recruiting oder Kund*innenservice: Unser Training ist für alle Bereiche relevant. Es bietet praxisorientierte Inhalte sowohl für diejenigen, die digitale Technologien in ihrer täglichen Arbeit nutzen, als auch für alle, die Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit in der Organisation fördern und sicherstellen, dass auch im digitalen Raum gerechte Standards gelten. Technisches Vorwissen ist nicht erforderlich, und wir setzen je nach Zielgruppe spezifische Themenschwerpunkte, um das Wissen gezielt zu vertiefen.

Formate

Wir arbeiten interaktiv und abwechslungsreich und bieten vier unterschiedliche Formate an:

  • Interaktiver Vortrag / Infosession (bis 90 Minuten)
  • Kurzworkshop (3 bis 4 Stunden)
  • Ganztagestraining (6 bis 8 Stunden)
  • Zweiteiliger Workshop (je 3-4 Stunden)

Alle Formate können an die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Organisation angepasst werden.

Kontaktieren Sie uns, um die passende Lösung für Ihr Team zu finden oder wenn Sie darüber hinaus Bedarf an einer Beratung haben.

Themen des Trainings können sein:

Konzeption: Digitale Transformation und praktische Anwendungen von digitalen Tools und KI – in internen Abläufen und bei externen Angeboten

Verstehen: Erklärbare Technik: Was ist KI, und wie funktioniert sie? Wie wird KI entwickelt? Entstehung von Geschlechterstereotypen in der IT und Gründe für fehlende Vielfalt in der Tech-Branche, Praxisbeispiele für algorithmische Verzerrungen und Stereotype in IT und KI und Auflösung konkreter Ursachen, Wo und wie kann IT Diskriminierung aufdecken?

Handeln: Rollen und Verantwortung der Akteur*innen, Diversity-Kompetenzen für den Einsatz digitaler Technologien im Arbeitsalltag

Umsetzung: Konkrete Schritte für die eigene Arbeit

Bei Fragen können Sie sich gerne an mich wenden!

Unsere Veranstaltungen zu Bits & Bias stießen auf große Resonanz bei kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region Stuttgart. Neben der Sensibilisierung für unbewusste Diskriminierungen durch digitale Anwendung im Personalwesen, erlaubten die zahlreichen guten Beispiele aus der Praxis den Teilnehmenden eine schnelle und niederschwellige Umsetzung im Arbeitsalltag.

Dr. Walter Rogg (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (Bild: Christian Hass))

Kontakt

Bereit für echte
veränderung?

Das Format ist sowohl digital als auch vor Ort verfügbar.

Vielen Dank! Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt.
Fehler beim Senden. Bitte versuchen Sie es erneut.

Ihre Ansprechpartnerin

Lisa Hanstein
Senior Expert

Bei Fragen können Sie sich gerne an mich wenden!

Formate, die wir anbieten:
Halbtagesworkshop
Tagesseminar / Ganztagesworkshop

Häufige fragen

Antworten zu unseren Trainingsangeboten.

WARUM IST ES WICHTIG, VIELFALT UND IT ZUSAMMENZUDENKEN?

  • Es ist wichtig, Vielfalt und IT in Organisationen zusammenzudenken, um sicherzustellen, dass digitale Technologien Kund*innen, Mitarbeitende und Partner*innen gleichermaßen berücksichtigen und keine Gruppen benachteiligt werden. Dies fördert Chancengerechtigkeit und Innovation.

WAS IST EIN ALGORITHMIC BIAS?

  • Ein Algorithmic Bias liegt vor, wenn digitale Tools und KI-basierte Systeme systematisch bestimmte Gruppen von Menschen benachteiligen, z. B. aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe oder Alter. Diese Verzerrungen entstehen oft durch unzureichend diverse Datensätze oder das Einschreiben eigener unbewusster Vorurteile bei der Entwicklung und dem Einsatz dieser Technologien.

WELCHE KONKRETEN MASSNAHMEN KÖNNEN ORGANISATIONEN ERGREIFEN, UM EINEN ALGORITHMIC BIAS ZU VERMEIDEN?

  • Organisationen können diverse Teams bilden, Mitarbeitende für algorithmische Verzerrungen sensibilisieren und Bias-sensible digitale Anwendungen einsetzen.

WIE KÖNNEN DIGITALE ANWENDUNGEN ZUR CHANCENGERECHTIGKEIT BEITRAGEN?

  • Durch den bewussten und Bias-sensiblen Einsatz von Software und KI können bestehende Diskriminierungen aufgedeckt und abgebaut werden.
  • Zum Beispiel können KI-gestützte Systeme unbewusste Vorurteile in der Personalarbeit reduzieren und somit die Vielfalt in Organisationen erhöhen.

WIE KANN ICH DAS TRAININGSANGEBOT BUCHEN?

  • Kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail, um gemeinsam ein passendes Format für Ihre Organisation zu erstellen.

Subscribe
the EAF Berlin newsletter

Stay up to date

By submitting the registration, you agree that the data you provide will be collected and stored electronically. For more information, please see our Privacy statement.

Unsubscribe from the newsletter
Thank you! Your submission has been received!
Oops! Something went wrong while submitting the form.
Sechs dunkelblaue Kreise auf hellem Hintergrund, zwei davon mit weißen Symbolen: ein Megafon und ein Briefumschlag, oben rechts der Text 'Bleiben Sie auf dem Laufenden' in einem gelben Kreis.

Weitere Angebote der Eaf

Unconscious Bias Training: Unbewusste Denkmuster überwinden

Lernen Sie alles über die Mechanismen unbewusster Denkmuster und überwinden Sie Schubladendenken.
Unbewusste Denkmuster / Unconscious Bias
Konflikte & Grenzverletzungen
Arbeitskultur & Zusammenarbeit
Demokratie
Vielfaltssensible Softwareentwicklung

Inclusive Leadership

Inklusive Führung ist die Voraussetzung dafür, dass Diversity-Konzepte ihre volle Wirkung entfalten können.
Mentoring
Sexismus
Women in Leadership
Vielfaltssensible Softwareentwicklung
Unbewusste Denkmuster / Unconscious Bias

Studien zu Gender und Vielfalt in der Politik

Mehr Frauen in die Politik: Empirische Forschung für passgenaue Maßnahmen und Strategien.
Fokusgruppen / Moderation interner Gruppen
Sexismus
Unbewusste Denkmuster / Unconscious Bias
Demokratie
Entwicklung und Erstellung von Leitfäden