Stefanie Lohaus

Mitglied der Geschäftsführung

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lohaus@eaf-berlin.de

Stefanie Lohaus ist Mitglied der Geschäftsführung und Leiterin Kommunikation der EAF Berlin sowie Projektleiterin des Bündnisses „Gemeinsam gegen Sexismus“.

Ihr Arbeitsschwerpunkt ist Sexismus in der Arbeitswelt – an der Schnittstelle von empirischer Forschung, praktischer Umsetzung in Organisationen und politischer Einordnung. Dabei geht es ihr besonders um die Frage, wie sich Sexismus, Machtstrukturen und Diskriminierung auf Arbeitskulturen, Führung und Teilhabe auswirken – und wie Organisationen wirksame Strategien dagegen entwickeln können. Von dort aus arbeitet sie zu Gleichstellung, Diversität sowie Organisations- und Führungskultur und verbindet gesellschaftspolitische Analyse mit konkreter Praxis in Organisationen, Verwaltung und Unternehmen.

Sie entwickelt und begleitet Dialogformate, Trainings, Studien, Öffentlichkeitsarbeit und Beratungsprozesse zu Antidiskriminierung, Diversität und organisationalem Wandel. Im Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ beschäftigt sie sich insbesondere mit Alliance Building sowie der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. 2026 veröffentlichte sie gemeinsam mit Kolleg*innen der EAF Berlin die Studie „Sexismus am Arbeitsplatz“ zu Erscheinungsformen, Verbreitung und Auswirkungen von Sexismus in der Arbeitswelt; zudem ist sie Autorin der Handreichung „Gemeinsam gegen Sexismus“.

Diese Verbindung von Analyse und Praxis prägt auch ihre Rolle als Autorin. In „Stärker als Wut. Wie wir feministisch wurden und warum es nicht reicht“ (Suhrkamp, 2023) zeichnet sie fünf Jahrzehnte deutscher Feminismusgeschichte nach – eine fachliche Grundlage, aus der sie aktuelle Debatten einordnet und mit der konkreten Arbeit der EAF verknüpft. Als Mitbegründerin des feministischen Missy Magazine, das sie zehn Jahre lang als geschäftsführende Redakteurin leitete und dessen Mitherausgeberin sie bis heute ist, hat sie über Jahre hinweg feministische Themen aus Popkultur, Politik und Gesellschaft öffentlich sichtbar gemacht.

Als Speakerin und Autorin kommentiert Stefanie Lohaus gesellschaftspolitische Debatten zu Sexismus, Gleichstellung, Diversität und antifeministischen Entwicklungen. Sie hält Vorträge, moderiert Veranstaltungen und berät Organisationen zu Fragen diskriminierungssensibler Organisationskultur und Kommunikation. Stefanie Lohaus ist zertifizierte systemische Organisationsberaterin und wurde bei Thais Compoint (Déclic International) als Trainerin für Inclusive Leadership geschult.

Sie war unter anderem als Expertin in Formaten wie „hart aber fair“ zu Gast. Beiträge von ihr erschienen unter anderem bei DER SPIEGEL, Frankfurter Allgemeine Zeitung, ZEIT Online, VICE und Deutschlandfunk Kultur.

Veröffentlichungen

Ausgewählte Artikel

  • „Wehrpflicht und Gleichberechtigung: Ein feministischer Blick“ („Auch Frauen sollten an die Waffen“) – Gastbeitrag, Der Spiegel, 2025.
  • „Allianzen: Es geht nur zusammen“ – ZEIT ONLINE, 2022.
  • „Sexualisierte Gewalt: Eine tote Frau zur Unterhaltung“ – ZEIT ONLINE, 2021.
  • „Kennt sich Peter Sloterdijk mit Frauen aus?“ – ZEIT ONLINE, 2016.
  • „Feminismus von ganz rechts?“ – ZEIT ONLINE, 2015.

Weitere Beiträge für ZEIT ONLINE auf zeit.de/autoren/L/Stefanie_Lohaus.

Ausgewählte Medienauftritte

  • „Epsteins Schatten“ – Mikas Matrix (Podcast mit Bascha Mika), 2026: über Täterzentrierung, Medienlogik und den gesellschaftlichen Umgang mit sexualisierter Gewalt.
  • „hart aber fair“ (ARD): „Der Fall Rammstein und die Frage: Männer, seid Ihr wirklich noch nicht weiter?“, 2023 – als Projektleiterin „Gemeinsam gegen Sexismus“.
  • „Feminismus hangelt sich zu oft an der Theorie lang“ – SWR Kultur / ARD Audiothek, 2025 (Gespräch, 44 Min.).
  • „Darf Feminismus Spaß machen?“ – Dichtung & Wahrheit #17, Suhrkamp-Podcast mit Silke Hohmann, 2025.
  • SWR1 Leute: „Journalistin und Feministin – Gleichberechtigung, Feminismus und Femizid“, 2025 (ARD Mediathek).

Auszeichnungen

  • 2021 „Aufmüpfige Frau des Jahres“ der Stiftung Aufmüpfige Frauen, gemeinsam mit Sonja Eismann stellvertretend für das Missy Magazine.
  • 2009 „Journalist des Jahres“ in der Kategorie „Newcomer“ (Werben und Verkaufen).
  • 2009 Medienmanagerin des Jahres, Rang 97 in der Gesamtwertung (Werben und Verkaufen).
  • 2008 Gewinnerin „Hobnox Evolution Contest“ für das Konzept des Missy Magazine.

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