Zwischen Vielfalt und Gegenwind: Wie Betriebe auf antidemokratische Tendenzen reagieren können

Die Session beleuchtet Gleichstellung und Vielfalt als zentrale Elemente betrieblicher Demokratie. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass antifeministische, rassistische und autoritäre Tendenzen zunehmend auch auf betrieblicher Ebene sichtbar werden. Hier setzt das Projekt Demokratie, Gleichstellung und Vielfalt im Betrieb an, das mit zwölf Unternehmen bundesweit Modellvorhaben umsetzt. In der Session berichtet das Projektteam zusammen mit Vertreterinnen beteiligter Unternehmen von ersten Ergebnissen. Im Fokus steht dabei die Frage, wie resiliente und demokratische Strukturen im Betrieb gestärkt werden können – gerade auch in politisch herausfordernden und wirtschaftlich angespannten Zeiten.
Der Betrieb als Lernort spielt eine zentrale Rolle bei der Vermittlung demokratischer Werte, der Förderung von Gleichstellung sowie der Anerkennung von Vielfalt. Teilhabeorientierte Prozesse im Betrieb fördern Gleichstellung. Gleichstellung wiederum stärkt partizipative Prozesse bzw. demokratische Werte im Betrieb, indem unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen systematisch in Entscheidungen einfließen. Die Session kombiniert kurze Impulse mit Praxisperspektiven aus dem Projekt sowie interaktive Formate, die zur Reflexion anregen.
Referent*innen
Mareike Brockmann - Head of Group Diversity Volkswagen
Stephanie Faehling - Personalvorständin und Arbeitsdirektorin Gesundheit Nordhessen Holding AG
Hanna Völkle - Senior Expert EAF Berlin
Moderation
Vera Andreh - Expert EAF Berlin
Tina Weber - Co-Geschäftsführerin EAF Berlin
Weitere Informationen finden Sie hier.
Veranstaltungsinformationen
Datum: 15.09.2026, 13:00 - 13:45 Uhr
Ort: Cafe Moskau, Karl-Marx-Allee 34, 10178 Berlin
Zur Anmeldung
Informationen über die LABOR.A
HUMAN – Das Motto der LABOR.A® 2026:
Die Arbeit der Zukunft ist gestaltbar. Mit dem Motto will die LABOR.A® in diesem Jahr einen Raum eröffnen, um den Menschen als normatives Zentrum zukünftiger Arbeitswelten konsequent als Ausgangspunkt zu setzen. HUMAN ist dabei weder Gegenmodell zur Digitalisierung noch nostalgischer Appell. Es ist eine bewusste Setzung gegen eine Logik, die Effizienz und Profit über alles stellt. Das Ziel: Debatten über Transformation konsequent von den Menschen her denken, die sie betrifft.
Über die LABOR.A®
Die LABOR.A® ist die hybride Konferenz der Hans-Böckler-Stiftung zur Arbeit der Zukunft. Sie findet seit 2018 jedes Jahr statt. Etwa 2.000 Menschen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven für Fragen rund um die Arbeit der Zukunft interessieren, kommen im Cafe Moskau und online zusammen. Ziel der LABOR.A® ist es, aktuelle Debatten zur Transformation der Arbeitswelt aufzunehmen und zu entwickeln, Zukunftsbilder aufzuspüren und Akteur*innen miteinander zu verbinden.





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