Die Femtec endet – ihr Wirken bleibt

Ein bedeutendes Kapitel geht zu Ende
Mit dem Ende der Femtec zum 30. April 2026 schließt sich ein wichtiges Kapitel für die Förderung von Frauen in MINT. Zugleich ist dieser Moment Anlass, auf eine außergewöhnliche Entwicklungsgeschichte zurückzublicken. Denn Femtec hat nicht nur Frauen in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern gefördert, sondern über viele Jahre hinweg Strukturen verändert, Kooperationen ermöglicht und neue Perspektiven eröffnet.
Seit ihrer Gründung hat Femtec Frauen in MINT auf besondere Weise begleitet: mit Qualifizierungsangeboten, enger Vernetzung zwischen Hochschulen und Unternehmen sowie mit einem starken Fokus auf Sichtbarkeit, Karriereentwicklung und gegenseitiger Unterstützung. Damit hat Femtec Gleichstellung in den MINT-Fächern nicht nur thematisiert, sondern ganz konkret vorangebracht.
Die Wirkung zeigt sich bis heute in den beruflichen Wegen zahlreicher Alumnae. Viele von ihnen übernehmen Verantwortung in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, gestalten Veränderung in ihren Organisationen und wirken selbst als Role Models für nachfolgende Generationen.
Femtec und EAF Berlin: Starke Partnerinnen
Die Femtec wurde Ende 2000 als gemeinsame Initiative der EAF Berlin und der TU Berlin gegründet. Als Gesellschafterin und enge Partnerin hat die EAF Berlin die Entwicklung der Femtec von Beginn an mitgestaltet. Ausgangspunkt war die Frage, wie junge Frauen in MINT-Studiengängen gezielt gestärkt, besser vernetzt und frühzeitig auf ihrem Karriereweg unterstützt werden können.
Dabei knüpfte Femtec an Ansätze an, die bei der EAF Berlin bereits in der Förderung weiblicher Fach- und Führungskräfte erfolgreich erprobt worden waren. Aus dieser Verbindung entstand ein Modell, das Karriereförderung, Praxisbezug und Netzwerkbildung systematisch zusammengebracht hat.
Würdigung einer außergewöhnlichen Leistung
Über mehr als zwei Jahrzehnte hat Femtec Außergewöhnliches für die Gleichstellung in MINT geleistet. Die Organisation hat Frauen in einem Bereich gestärkt, in dem sie lange unterrepräsentiert waren, und Räume geschaffen, in denen Orientierung, Selbstvertrauen und berufliche Perspektiven wachsen konnten.
Marion Zessner, Geschäftsführerin der Femtec, sagt:
„Femtec endet als Organisation, aber nicht als Idee. Die Fragen, die uns von Anfang an bewegt haben, sind weiterhin aktuell: Wie gewinnen wir mehr Frauen für MINT? Wie begleiten wir sie auf ihrem Weg? Wie schaffen wir gerechtere Zugänge, mehr Sichtbarkeit und bessere Strukturen in Wissenschaft und Wirtschaft?“
Was bleibt und wie die Femtec weiterwirkt
Dass die Femtec ihre Arbeit nun beendet, ist ein Einschnitt. Ihr Vermächtnis bleibt jedoch bedeutend: in gewachsenen Netzwerken, in den Erfahrungen der Beteiligten und in den Impulsen, die auch künftig in neue Kontexte und Formate einfließen können.
Für die EAF Berlin bleibt die Femtec ein wichtiger Teil der eigenen Geschichte – und ein starkes Beispiel dafür, wie strukturelle Veränderungen angestoßen werden können. Die Themen, für die Femtec stand, sind weiterhin hoch relevant.
Mehr über die Femtec, ihre Erfolgsgeschichte und Weiterwirken im Blogbeitrag von Marion Zessner:
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