Frauen sind in der Politik nach wie vor deutlich unterrepräsentiert: Traditionelle Rollenbilder und Geschlechterstereotype tragen dazu wesentlich bei. Die Frage, wie gesellschaftliche Normen und Zuschreibungen die politische Teilhabe von Frauen erschweren und wie dem begegnet werden kann, steht im Mittelpunkt dieses Fachforums.
Über die Veranstaltung
Traditionelle Rollenbilder und Geschlechterstereotype sind einer der Gründe, warum Frauen in der Politik unterrepräsentiert sind. An Politikerinnen gibt es hohe geschlechterspezifische Erwartungen: Sie müssen freundlich sein, gute Leistung zeigen und dabei immer „gut aussehen“. Zudem wird Frauen eher unterstellt, dass sie sich für Themen wie Soziales oder Familienpolitik interessieren, und ihnen wird häufiger die Kompetenz für andere Politikbereiche und Ressorts abgesprochen – Politikerinnen müssen sich insgesamt mehr anstrengen und werden oft nicht ernst genommen. Das Fachforum beleuchtet die Frage, wie traditionelle Normen, Geschlechterstereotype und Rollenbilder Frauen in der Politik benachteiligen.
Die Referentinnen
Dr. Sandra Schwark, Expertin für Geschlechtergerechtigkeit, gibt zunächst einen Überblick über historische Rollenzuschreibungen und deren Auswirkungen bis heute sowie über notwendige Gegenmaßnahmen.
Die Journalistin, Autorin und Podcasterin Sally Lisa Starken wird in ihrem Impuls u. a. darstellen, warum Frauen und Politik aus ihrer Sicht sehr wohl zusammenpassen und warum es wichtig für die Demokratie ist, dass Frauen in ihrer Vielfalt in der Politik politische Verantwortung übernehmen können.
Anmeldung
Wann: 17. September 2025, 18:00 Uhr bis 19:45 Uhr
Wo: Online
Hier können Sie sich anmelden.
Hier finden Sie das vollständige Programm.