Sexismus am Arbeitsplatz
Die Studie liefert erstmals repräsentative, branchenübergreifende Daten zu Ausmaß, Erscheinungsformen und Folgen von Sexismus am Arbeitsplatz in Deutschland. Methodisch basiert sie auf einem Mixed-Methods-Ansatz, der quantitative Befragungsdaten mit qualitativen Tagebuchaufzeichnungen kombiniert. Durchgeführt wurde die Untersuchung von der EAF Berlin im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekts Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“. Berücksichtigt wurden dabei neben Frauen und Männern ausdrücklich auch trans, inter und nicht-binäre Personen. Auf Grundlage der Studienergebnisse wurden konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet, wie staatliche Verantwortung, rechtliche Rahmenbedingungen und betriebliche Praxis stärker miteinander verzahnt werden können.