
Veranstaltungsreihe: „OfficeMeToo – wenn Sexismus mit zur Arbeit kommt
Eine Talkreihe mit Ferda Ataman, Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung
Sexistische Denkmuster und Verhaltensweisen prägen alle Bereiche unseres Alltags und der Gesellschaft. Auch am Arbeitsplatz kommen sie zum Tragen. Sie wirken sich auf das Miteinander und Wohlbefinden sowie die Teilhabe- und Entfaltungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden aus. Sexuelle Belästigung und Benachteiligung aufgrund des Geschlechts sind zudem nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verboten.
Frauen und queere Personen sind besonders oft von Sexismus am Arbeitsplatz betroffen. Zudem erleben Menschen aus weiteren Gründen Diskriminierung, die sich überlagern und mit Sexismus verschränkt wirken können.
Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts – sei es durch unfaire Bezahlung oder Behandlung, eingeschränkte Karrieremöglichkeiten, abwertende Sprüche oder direkte Belästigungen durch Vorgesetzte oder aus dem Kollegium – stellen für die Betroffenen eine enorme Belastung dar – und können zum Wechsel oder Verlassen der Arbeitsstelle führen.
Auch auf Organisationen, Institutionen und Unternehmen wirkt sich Sexismus negativ aus: Er schadet dem Betriebsklima, dem Zugehörigkeitsgefühl und der Reputation. Das kann zu Unzufriedenheit, hoher Fluktuation und wirtschaftlichen Einbußen führen.
Sexismus schadet allen: Zwar sind Männer seltener von bestimmten Formen sexistischer Diskriminierung betroffen, zugleich können starre Rollenbilder und Erwartungen an „typisch männliches“ Verhalten gesundheitsschädlichen Druck erzeugen und Männer benachteiligen, die traditionellen Geschlechternormen nicht entsprechen.
Vor diesem Hintergrund führt die EAF Berlin – gefördert durch und in Kooperation mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes – eine Veranstaltungsreihe durch, die das Augenmerk auf aktuelle Problemlagen und Lösungswege legen will, wie dem gemeinsam entgegengewirkt werden kann. Unter dem Titel „OfficeMeToo – wenn Sexismus mit zur Arbeit kommt“ finden im Rahmen des einjährigen Projektes zwei Online- und eine Präsenzveranstaltung mit der Unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung statt. Sie beleuchten das Thema „Sexismus am Arbeitsplatz“ anhand verschiedener Schwerpunkte, branchenübergreifender und intersektionaler Perspektiven.
Partnerin und Förderung
Die Veranstaltungsreihe „OfficeMeToo – wenn Sexismus mit zur Arbeit kommt“ wird von der EAF Berlin durchgeführt, gefördert von und in Kooperation mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.
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