Hochschulen sind trotz ihres Bildungsauftrags nicht frei von Diskriminierung und sexualisierter Gewalt: Laut der UniSAFE-Studie (2022) haben 62 % der Befragten mindestens eine Form geschlechtsspezifischer Gewalt erlebt, oft bedingt durch Machtungleichgewichte zwischen Lehrenden und Studierenden. Viele Betroffene oder Beobachtende wissen nicht, wie sie angemessen reagieren sollen.
Hier setzt das gemeinsame Projekt der EAF Berlin und der Charité Universitätsmedizin Berlin „Active Bystanding – Intersektionaler Diskriminierung und sexualisierter Gewalt an Hochschulen begegnen“ an. Die Online-Veranstaltung beleuchtet den Status quo des Konzepts an deutschen Hochschulen, verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit praxisnahen Ansätzen und bietet Raum für Austausch und Vernetzung.
Die Veranstaltung beginnt mit einem fachlichen Input zu Sexismus und intersektionaler Diskriminierung im Hochschulkontext. Auf Basis des aktuellen Forschungsstands wird eingeordnet, wie Hochschulen in Deutschland derzeit mit diesen Herausforderungen umgehen. Darauf aufbauend wird der Ansatz des „Active Bystanding“ als konkreter Handlungsansatz vorgestellt und aufgezeigt, wie er im Hochschulkontext praktisch umgesetzt und auf andere Organisationen übertragen werden kann. Der Input wird von Hanna Völkle, Vera Andreh und Laura Giardina von der EAF Berlin e.V. gestaltet. Im Anschluss gibt es Raum für Vernetzung sowie für einen gemeinsamen Austausch über Erfahrungen, Fragen und Handlungsmöglichkeiten.
Veranstaltungsinformationen
Datum: 24.02.2026
Uhrzeit: 11:00–12:30 Uhr
Ort: Online
Anmeldung über folgenden Link.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Hochschulen gerechter gestalten, Impulse für ihr Handeln gewinnen oder sich vernetzen möchten – auch Interessierte aus anderen Organisationen und Branchen sind herzlich willkommen. Sie wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.
Bei Fragen wenden Sie sich an:
Laura Giardina
giardinaeaf-berlinde
Hanna Völkle
voelkleeaf-berlinde