Stand with Ukrainian Women: Newsletter 8

Im Projekt "Gemeinsam für Demokratie" empfingen wir eine Delegation ukrainischer Politikerinnen. Sie teilten Berichte und Erfahrungen aus dem Krieg.

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Eine weite und strapaziöse Anreise: Im Projekt "Gemeinsam für Demokratie - #StandwithUkrainianWomen" empfingen wir eine Delegation ukrainischer Kommunal- und Frauenpolitikerinnen aus der Ost- und Südukraine. Sie teilten Berichte aus dem Krieg, Sichtweisen und Erfahrungen.

Die Besucherinnen wollten vor Ort um Unterstützung werben, die Dringlichkeit ihrer Anliegen deutlich machen und für die bisherige Solidarität danken. Im Mittelpunkt der einwöchigen Reise nach Berlin und Dresden stand der Informations- und Erfahrungsaustausch mit politischen Entscheidungsträger*innen sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen, die Anbahnung von Städtepartnerschaften und die Entwicklung von Projekten für den kulturellen Austausch.

Bei den Teilnehmerinnen handelte es sich um Frauen in verantwortlicher Position aus Kommunalpolitik und Verwaltung, um Bürgermeisterinnen, Stadt- und Regionalrätinnen, um frauenpolitisch und zivilgesellschaftlich Engagierte. Drei der Teilnehmerinnen erläuterten ihre Sichtweisen, Erwartungen und Erfahrungen.

Unterstützung für den kommenden Winter

Die Leistungen dieser und anderer Frauen an buchstäblich allen Fronten sind ein wesentlicher Grund für die Widerstandskraft der Ukraine. Es war eindrucksvoll und bewegend zu hören, wie sie unter schwierigsten Kriegsbedingungen das alltägliche Leben organisieren, die große Zahl von Binnenflüchtlingen versorgen oder anderweitig humanitäre und soziale Hilfe leisten, zum Beispiel für besonders vulnerable Gruppen wie ältere, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderungen. Eindringlich baten sie um Solidarität und Unterstützung angesichts des kommenden Winters und wiederholten ihr Anliegen nach politischer, finanzieller und militärischer Hilfe. Groß ist ihre Sorge, dass die Bevölkerung in Deutschland des Krieges "müde" werden könnte. Anfang Dezember wird die EAF deshalb erneut einen Spendenaufruf starten.

Die Delegationsreise wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung und der EAF Berlin gemeinsam geplant und durchgeführt. Auf dem Programm standen u.a. ein Pressegespräch, ein Zusammentreffen mit der Vizepräsidentin und weiteren Mitgliedern des Berliner Abgeordnetenhauses und mit dem Leiter der Staatskanzlei Sachsen; außerdem luden die Bezirksbürgermeisterinnen von Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf zu einem Gespräch über Städtepartnerschaften. Intensiv war auch der Austausch mit Vertreterinnen von Frauenorganisationen wie der Frauenunion der CDU, dem Deutschen Frauenrat, der Gleichstellungsbeauftragten der Charité oder dem Netzwerk der Helene-Weber-Preisträgerinnen.

Einig waren sich die deutschen wie ukrainischen Gesprächspartnerinnen, dass Frauen beim Wiederaufbau der Ukraine gleichberechtigt mitwirken und ihre Interessen einbringen müssen. Diese sollte zentrales Anliegen der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik sein.

 

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