Inklusive Führungskompetenzen erlernen | Diversity-Strategien leben

Inclusive Leadership

Inklusive Führung ist die Voraussetzung dafür, dass Diversity-Konzepte ihre volle Wirkung entfalten können.

 

  • Inklusive Führungspersonen haben eine enorme Wirkung auf die Organisationskultur.
  • Sie sind zutiefst überzeugt von der Wichtigkeit diverser Teams, sprechen eine klare und deutliche Sprache, kennen die richtige Strategie und wissen, wie sie sie umsetzen.
  • Unser Angebot zielt auf die Ausbildung von inclusive leaders in Ihrer Organisation. Wir sind der Überzeugung: jede*r Mitarbeiter*in kann eine inklusive Führungsperson werden.

Viele Organisationen erleben, dass diverse Talente irgendwo auf dem Weg hin zur Spitze verloren gehen oder dass der Bewerbungspool heterogener ist als die Summe derer, die einen Assessment-Prozess dann tatsächlich erfolgreich durchlaufen. Oftmals sind Standards, Routinen und Abläufe so angelegt, dass es kaum Spielraum für abweichende Handlungen und Lösungen gibt. Das bedeutet: Nicht nur das Ergebnis wird vorgegeben, sondern auch der Weg dorthin. Das verhindert Innovation, denn die diversen Talente fügen sich aufgrund des weit verbreiteten Ingroup Bias eben häufig nicht so reibungslos in die Arbeitsweisen einer Organisation ein. Inklusiv denkende Führungspersonen fördern eine diverse Organisationskultur, in dem sie wertschätzendes Verhalten anregen und Fehlertoleranz beweisen.

Diversity-Konzepte dürfen nicht nur auf dem Papier bestehen

Ein zentraler Erfolgsfaktor für den Erfolg von Diversity-Maßnahmen ist die Möglichkeit zum Mitgestalten. Auch neue Mitarbeiter*innen müssen die Gelegenheit bekommen, auf die Organisation Einfluss zu nehmen und Veränderungen anzustoßen. Wenn das Neue gänzlich wie das Alte funktionieren soll, dann verpufft kreatives Potenzial noch im Onboarding-Prozess. Diversity-Ziele verbleiben auf geduldigem Papier und entsprechende Talente verlassen die Organisationen nach kurzer Zeit wieder. Für divers und auch transdisziplinär besetzte Teams bedeutet dies, dass sie ihre Stärken aufgrund von festgefahrenen Mustern und eingeschliffenen Routinen nicht gewinnbringend einsetzen können.

Wichtig ist also, dass Vielfaltsbestrebungen nicht in den Recruitingabläufen enden, sondern dort erst ansetzen. Dazu muss die Führungs- und Organisationskultur so gestaltet sein, dass Fehler gemacht, Abläufe verändert und neue Ideen eingebracht werden können.

Ein inklusiver Führungsansatz bringt Potenziale und Stärken Einzelner zielführend zusammen – sei es in Form von Ideen-Teams oder einfach durch eine diversitätssensible Organisationskultur. Wertschätzende Kommunikation untereinander, Anerkennung eingebrachter Ideen sowie eine vorgelebte Fehlertoleranz können das Dazugehörigkeits- und Verantwortungsgefühl aller stärken und gleichzeitig die organisationale Zukunftsfähigkeit sichern. Eine Kernbotschaft inklusiver Führung lautet daher:

Diversity is being invited to the party. Inclusion is being asked to dance. (Vernā Myers)

Mit Lippenbekenntnissen und bunten Leitlinien ist also nur ein Anfang gemacht. Inclusiveness ist keine einmal getroffene Entscheidung oder Einbahnstraße. Vielmehr geht es darum, die eigene Komfortzone – auch und insbesondere als Führungskraft – zu verlassen und Erneuerung zuzulassen. Das bedeutet auch bisherige Erfahrungen und Standards kritisch unter die Lupe zu nehmen, eine ergebnisoffene Analyse anzustoßen und Wachstums- und Veränderungsschmerzen auszuhalten. Und ja, das ist herausfordernd: Wenn es einfach wäre, würden es schon alle machen.

Inclusive leaders make everyone feel welcome and appreciated, which in turn leads to more innovation, more team citizenship behavior, and more feelings of both belongingness and uniqueness in employees. (Catalyst)


Unser Angebot

Die Ausbildung zum Inclusive Leader beginnt stets mit der Auseinandersetzung mit den eigenen Unconscious Bias – unbewussten Denkmuster, die zu Stereotypisierung führen. Danach vertiefen einzelne Module, die sich mit jeweils anderen Aspekten von Inclusiveness beschäftigen, den Umgang mit Vielfalt in der Organisation. Das Programm zeichnet sich durch Praxisnähe, theoretischen, anschaulichen Input sowie innovative Trainingsmethoden aus. Es basiert auf den Formaten der international renommierten Trainierin Thais Compoint, die von der EAF Berlin für den deutschsprachigen Raum adaptiert wurden.

Kontakt

Kathrin Mahler Walther
+49 (30) 3087760-41 | mahler-walthereaf-berlinde

Einführung von Thais Compoint

Weiterführende Links

EU-Projekt zu Inclusive Leadership

­Deloitte Studie: The six signature traits of inclusive leadership