Umfrage zu Chanchengleichheit von Führungskräften Der Verband VAA - Führungskräfte Chemie veröffentlicht Ergebnisse

Der Verband VAA – Führungskräfte Chemie hat seine Umfrage zur Chancengleichheit weiblicher und männlicher Führungskräfte in der chemischen Industrie vorgelegt. Die Umfrage kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Frauen sind seltener in Führungspositionen vertreten als Männer.

(Quelle: VAA)

Der Verband VAA – Führungskräfte Chemie hat zum sechsten Mal seine Umfrage zur Chancengleichheit weiblicher und männlicher Führungskräfte in der chemischen Industrie vorgelegt. Die Umfrage, die der Verband seit 1990 regelmäßig durchführt, kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Frauen sind seltener in Führungspositionen vertreten als Männer, weil sie aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden.

Erstmals wurden im Rahmen der Umfrage für die Karriere potenziell relevante Variablen wie das Alter, die Höhe des individuellen Ausbildungsabschlusses und die Dauer der Berufstätigkeit methodisch kontrolliert und können deshalb als Erklärung für die Nachteile von Frauen bei der Karriereentwicklung in der chemischen Industrie ausgeschlossen werden. 

So sind trotz vergleichbarer Alters- und Qualifikationsverteilung nur 26 Prozent der Frauen, aber 36 Prozent der Männer als leitende Angestellte in ihren Unternehmen tätig. Eine führende, leitende oder mitentscheidende Position bezogen auf das Budget oder auf die Strategie ihres Unternehmens üben 38 Prozent der Männer, aber nur 30 Prozent der Frauen aus. Besonders deutlich ist der Geschlechterunterschied bei höheren Funktionen wie Bereichsleitung, Geschäftsführung oder Vorstand: Während nur vier Prozent der Frauen eine solche Tätigkeit ausüben, liegt dieser Anteil bei den Männern mit neun Prozent mehr als doppelt so hoch.

Zur Förderung von mehr Frauen in Führung hat der VAA Anfang des Jahres ein eigenes Frauennetzwerk ins Leben gerufen. Zur Auftaktveranstaltung „Frauen in Führung: Netzwerk – Karriere – Erfolg“ war auch die EAF Berlin geladen. Kathrin Mahler Walther, Geschäftsführerin der EAF Berlin, fragte in ihrem Vortrag "Fix the women or fix the workplace" danach, wie Unternehmen sich verändern müssen, damit weibliche und männliche Talente ihre Potenziale in gleichem Maße einbringen und entfalten können? 

Die EAF Berlin und der VAA – Führungskräfte Chemie verbindet eine langjährige Zusammenarbeit.  

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