Mehr Frauen in kirchlichen Gremien Studie der EAF Berlin für die Evangelische Kirche im Rheinland

Warum sind in manchen Gremien der Kirche so wenig Frauen ehrenamtlich aktiv? Dieser Frage ging die Studie „Mehr Frauen in Leitungsgremien“ der EAF Berlin für die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) nach. Die zentralen Ergebnisse: Es gilt, die Attraktivität von Gremien zu erhöhen und die paritätische Teilhabe zu fördern.

Paritätische Teilhabe (Foto: Pexels/rawpixels.com).

Im Rahmen der Studie nahmen über 1.000 Personen nahmen an einer Online-Umfrage teil, standen für Einzelinterviews zur Verfügung oder arbeiteten aktiv in einer Fokusgruppe ausgewählter Akteur*innen mit. Das Ergebnis zeigt, dass vor allem die Gremienattraktivität verbessert und gleichberechtigte Teilhabe in Gremien gefördert werden müssen, um mehr Frauen für eine ehrenamtliche Tätigkeit in kirchlichen Gremien zu gewinnen. Basierend auf ihren persönlichen Erfahrungen mit Gremienarbeit in der EKiR entwickelten die Teilnehmenden der Studie eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen, um mehr Frauen, insbesondere für Leitungsgremien, zu gewinnen und um die Gremienarbeit in der EKiR künftig insgesamt attraktiver zu gestalten.

Ein Schwerpunkt dabei ist die Verbesserung der Sitzungskultur mit dem Ziel, eine Kultur des „Dazukommens“ aktiv voranzutreiben und so den Einstieg für neue Gremienmitglieder zu verbessern. Außerdem stehen transparente Nominierungsverfahren im Fokus der Empfehlungen: es muss klar ersichtlich sein, wie Gremien besetzt werden und wie dabei auch unbewusste Stereotype reflektiert und überwunden werden können, um nicht die immer Gleichen für Gremien zu gewinnen. Auch Mentoring-Programme können einen Beitrag dazu leisten, mehr Frauen dazu zu ermutigen, sich aktiv als Kandidatin für Gremien vorzuschlagen und von begleitenden Schulungsangeboten zu profitieren.

Hier lesen Sie mehr über die Studienergebnisse.

Durchgeführt wurde die Studie durch die EAF Berlin. Die organisatorische und fachliche Begleitung lag bei der Gender- und Gleichstellungsstelle der EKiR.

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