Was digital immigrants von digital natives lernen können Auftakt zum Reverse Mentoring „Politikerinnen ins Netz“

Mit fünfzehn neuen Tandems startete das Reverse Mentoring „Politikerinnen ins Netz“ vom Helene Weber Kolleg Mitte März in eine zweite Runde. Koordiniert und begleitetet wird das einjährige Programm von der EAF Berlin.

Unverzichtbar: Das Smartphone darf nicht fehlen, wenn es um Social Media geht
Unverzichtbar: Das Smartphone darf nicht fehlen, wenn es um Social Media geht

Das Programm vom Helene Weber Kolleg – dem ersten parteiübergreifenden Netzwerk für mehr Frauen in der (Kommunal-)Politik – dreht die Generationenverhältnisse um: Erfahrene Kommunalpolitikerinnen, denen als digital immigrants oft der natürliche Zugang zu sozialen Netzwerken fehlt, lernen von meist jüngeren digital natives, wie sie soziale Medien besser für ihre politische Arbeit nutzen können.

„Dieses Mentoring ist ein Geschenk – nutzen Sie es“, rät EAF Director Manuela Möller den Mentees und Mentorinnen gleich zu Beginn der zweitägigen Auftaktveranstaltung in Berlin. Denn im Vordergrund des Mentoring steht die Tandembeziehung. Die Mentees tauschen sich in den kommenden Monaten regelmäßig mit ihren Mentorinnen aus und arbeiten gemeinsam an den  gesteckten Entwicklungszielen. Eingebettet ist das Reverse Mentoring in ein Rahmenprogramm aus Seminaren, Trainings und Netzwerkveranstaltungen. 

Zum Programmstart hatten die Tandems Gelegenheit an verschiedenen Social-Media-Workshops teilzunehmen wie etwa zu den Themen Politik vs. Privatsphäre bei Facebook, Instagram für Einsteigerinnen oder Story-Telling für Fortgeschrittene. Sie erhielten Einblicke in Trends, Grenzen und Herausforderungen der Kommunikation in den sozialen Netzwerken. Beispielsweise sprach Anja Türkan, Referentin für Onlinekommunikation und Digitale Strategie bei der CDU-Bundesgeschäftsstelle über social bots und fake news und deren potenziellen Einfluss auf die Bundestagswahl 2017. Und Jona Hölderle, Gründer von Pluralog, stellte seine Tätigkeit im Bereich Online-Marketing und Social-Media für Nichtregierungsorganisationen vor. Außerdem stand ein photowalk durch Ostberlin auf dem Programm. Gemeinsam mit Instagram-Profis folgten die Mentees und Mentorinnen den Spuren der Geschichte und lernten dabei, das Medium professionell zu nutzen.

Mehr zum Thema:

Eindrücke vom Auftakt des Reverse Mentoring-Programms 2017
Fotos: EAF Berlin

04.04.2016

Interview: „Raus aus der Komfortzone und Netzwerke aktiv nutzen“ EAF-Vorstandsmitglied Renate Lohmann im Gespräch

Warum ist es sinnvoll die eigene Karriere zu planen? Welche Bedeutung haben Netzwerke für die berufliche Entwicklung? Sind Frauen die besseren Führungskräfte? Erfahren Sie mehr darüber im Gespräch mit Renate Lohmann.

22.03.2016

Studie zur Vereinbarung von Karriere und Kindern EAF Berlin unterstützt Studie der Goethe-Universität Frankfurt

Eine Studie der Goethe-Universität Frankfurt untersucht die Erfolgsfaktoren für Vereinbarkeit. Die Online-Befragung wird europaweit von mehreren Partnern unterstützt, dazu gehört auch die EAF Berlin.

02.03.2016

Barcamp Frauen: „Wie attraktiv ist Kommunalpolitik für Frauen?“ Session der EAF Berlin

„Gemeinsam. Zusammen. Leben.“ lautet das Motto des diesjährigen Barcamps Frauen der Friedrich-Ebert-Stiftung und weitere Partner*innen. Wie sich Frauen erfolgreich im Kiez einbringen können, erklären Dr. Katharina Schiederig und Anna Jäger.

29.02.2016

Internationale Keynote von Brigid Schulte auf der Flexship-Fachkonferenz Die New York Times-Bestseller-Autorin stellt die zentralen Thesen ihres Buches vor

Brigid Schulte, Direktorin des Better Life Lab wird im Rahmen der Fachkonferenz „Flexibles Arbeiten in Führung“ am 17. März 2016 in Berlin die internationale Keynote „Overwhelmed: Work, Love, and Play When No One Has the Time“ halten.

09.02.2016

Flexible Arbeitsmodellen für Führungskräfte Fachkonferenz in Berlin

Die EAF Berlin lädt gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin zur Fachkonferenz »Flexibles Arbeiten in Führung« am 17. März 2016 in die Berliner Kalkscheune ein. Die Veranstaltung bietet ein Forum für Diskussion.

04.02.2016

Umfrage: Mehr Frauen in Führungspositionen Regelungen besser kommunizieren

Bei der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst gibt es noch Defizite bei den Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der EAF Berlin und der ULA.