Networking online Vernetzungswochenende der Helene Weber-Preisträgerinnen

Dem Austauschwochenende der Preisträgerinnen fehlte es trotz digitaler Distanz nicht an Lebendigkeit.

Anfang Februar fand das digitale Vernetzungswochenende der Helene Weber-Preisträgerinnen statt, langjährig erfahrene Politikerinnen des Netzwerks und die Preisträgerinnen aus dem Jahr 2020 konnten sich hier kennenlernen und austauschen. Mit der EAF-Vorstandsvorsitzenden Dr. Helga Lukoschat diskutierten sie die Ergebnisse der kürzlich veröffentlichten Studie zu Parteikulturen und die politische Teilhabe von Frauen sowie persönliche Erfahrungen mit Sexismus und Hürden in der politischen Arbeit.

„Die neue EAF Studie hat wieder einmal deutlich gemacht, wie wichtig stabile und nachhaltige Frauennetzwerke sind. Das überparteiliche und bundesweite Netzwerk der Helene Weber Preisträgerinnen ist eindeutig solch ein Netzwerk! Herausragende Kommunalpolitikerinnen kommen zusammen, um ihre Expertise und Erfahrungen zu teilen, sich gegenseitig zu fördern und zu unterstützen. Aber auch, um bestehende partei- und kommunalpolitische Strukturen zu hinterfragen und aufzubrechen. Für einen nachhaltigen Wandel, hin zu einer gleichberechtigten Teilhabe in der Politik, kommt solchen Netzwerken eine Schlüsselrolle zu“, sagte EAF-Director und Leiterin des Helene Weber-Kollegs, Cécile Weidhofer.

Der zweite Tag des Austauschs startete schwungvoll mit einem intensiven Argumentationstraining zum Thema Parität mit Dr. Moritz Kirchner, Coach und ehemaliger deutscher Vizemeister im Debattieren. Dabei diskutierten die Teilnehmerinnen nicht nur über starke Argumente für mehr Parität in der Politik, sondern stellten auch spontan ihr Talent für überzeugende, mitreißende Reden unter Beweis.

Im Anschluss fand eine Diskussion zum Thema Hate Speech unter der Moderation von Christian Erhardt-Maciejewski, Chefredakteur bei der Zeitschrift Kommunal, statt. Hier wurde über den Umgang mit Hate Speech, sowohl im analogen als auch im digitalen Raum, angeregt und kritisch diskutiert. Die Teilnehmerinnen konnten zudem Mut machende Erfahrungen miteinander teilen.

Der Tag endete mit einem Workshop zum Krafttanken: Das Podcast-Duo Julia Fürstenhoff, Coach, und Dr. Matthias Lerche, Arzt im Herzzentrum Leipzig, gab zunächst einen Input-Talk über die Auswirkungen von Stress auf Körper und Psyche und führte anschließend praktische Entspannungsübungen mit den Teilnehmerinnen durch - ein stärkender Abschluss für diesen intensiven Workshop-Tag.

Mit dem abwechslungsreichen Workshop-Programm und genügend Zeit für Austausch im Plenum und in Kleingruppen ist trotz der digitalen Form ein vertrauensvoller Raum mit einer dynamischen Gesprächskultur entstanden, in dem sich die Helene Weber-Preisträgerinnen weiter kennen lernen und vernetzen konnten.

Der Helene Weber-Preis würdigt und stärkt seit 2009 ehrenamtliche kommunale Mandatsträgerinnen mit herausragendem Engagement. Der Preis wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Die EAF Berlin hat die Projektleitung inne.

Das Helene Weber-Netzwerk ist der bundesweite Zusammenschluss von Kommunalpolitikerinnen, die für ihre Leistungen mit dem Helene Weber-Preis ausgezeichnet wurden. Wesentliches Kennzeichen des stetig wachsenden Netzwerks ist die überparteiliche und länderübergreifende Zusammenarbeit. Die Preisträgerinnen verstehen sich als Botschafterinnen kommunalpolitisch aktiver Frauen und als Rollenvorbilder für politisch noch nicht aktive Frauen. Das Hauptanliegen ist es, die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in der Gesellschaft zu fördern.

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