Mentoring in Jordanien EAF Director Manuela Möller trainiert Mentorinnen im Programm „Ana Hunna“

Für das Programm „Ana Hunna“ war EAF Director Manuela Möller Ende Januar in Jordanien. Ziel des Mentorings ist es, Studentinnen den Karriereeinstieg zu erleichtern. Berufserfahrene Frauen stehen den Nachwuchskräften ein Jahr lang zur Seite.

Manuela Möller stellt Mentoringgrundsätze vor (Foto: Ana Hunna)

Manuela Möller bereitete die zukünftigen Mentorinnen in Jordanien auf ihre Aufgabe vor. Die Positionen der Mentorinnen sind hochrangig besetzt. Unter den Frauen sind unter anderem die erste weibliche Richterin Jordaniens, eine Unternehmensgründerin, eine Architektin, eine Soziologin sowie die persönliche Dolmetscherin der jordanischen US-Botschafterin. Die Mentorinnen begleiten die Studentinnen ein Jahr lang und helfen ihnen dabei, die eigenen Potenziale zu erkennen und zu nutzen. Die individuellen Tandembeziehungen werden durch verschiedene Trainingsmodule und Vernetzungstreffen ergänzt.

Das Mentoring in Jordanien hat eine regionale Besonderheit. Im Austausch miteinander können alle Teilnehmerinnen gegenseitig von ihren verschiedenen religiösen und kulturellen Hintergründen profitieren. Die verbindenden Gemeinsamkeiten zu erkennen, war ein Teil des Auftaktseminars für die Mentorinnen.

Das Mentoring-Programm „Ana Hunna“, was auf Deutsch so viel wie „Hier bin ich“ bedeutet, ist ein Baustein des EconoWin Programms, das von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) gefördert wird. Das erste Mentoring wurde 2012 an einer ägyptischen Universität gestartet. 2015 folgten Jordanien und Marokko. EconoWin setzt sich für die wirtschaftliche Integration von Frauen in Nordafrika ein und stellt überholte Rollenvorstellungen von arbeitenden Frauen in Frage.

Die EAF Berlin begleitet Organisationen bei der Entwicklung und Durchführung von  Mentoring-Programmen und -Seminaren.  Außerdem konzipiert sie eigene Mentoring-Programme. Erfahren Sie mehr zum Mentoring-Angebot der EAF Berlin.

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