Ein starkes Bündnis gegen Sexismus Erstes Netzwerktreffen der Unterzeichnenden

Eine Organisationskultur, in welcher Sexismus und sexualisierte Gewalt keinen Platz haben: Das ist das erklärte Ziel der über 200 unterzeichnenden Organisationen der „Gemeinsamen Erklärung gegen Sexismus und sexuelle Belästigung“.

Im November trafen sich die beteiligten Unternehmen sowie Vertreter*innen der über 50 beteiligten Kommunen und Theater zu ersten Netzwerktreffen.

Beim Netzwerktreffen der unterzeichnenden Unternehmen am 9. November bekräftigten die Unterzeichnenden erneut ihre Verantwortung, Sexismus und sexuelle Belästigung in der Arbeitswelt endgültig zu beenden. In zwei Austauschforen diskutierten die 20 Teilnehmenden aus Unternehmen, Gewerkschaften und Verbänden (u.a. die BDA) über Maßnahmen der Verhinderung von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz sowie über strukturelle Barrieren und die Rolle der Unternehmenskultur.

Das zweite Netzwerktreffen am 13. Dezember richtete sich an die unterzeichnenden Kommunen und Theater. Nach einem Grußwort des Deutschen Städtetags, sprach Ingy El Ismy von der Initiative @catcalls Berlin über die verschiedenen Facetten von Sexismus und sexueller Belästigung im Öffentlichen Raum. Marc Grandmontagne, scheidender Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins, verknüpfte die beiden Bereiche Kommunen und Kulturpolitik und gab den Teilnehmenden einen Input zur Situation an deutschen Theatern nach der MeToo-Debatte.

Die „Gemeinsame Erklärung gegen Sexismus und Sexuelle Belästigung“ ist ein Resultat des EAF Projekts „Dialogforen gegen Sexismus“ in Kooperation mit dem BMFSFJ sowie der Initiative „Stärker als Gewalt“. Zu den Erstunterzeichner*innen zählen u.a. Christine Lambrecht, ehemalige Bundesfrauen- und –justizministerin, jetzige Bundesministerin der Verteidigung, Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetags, und Christina Ramb, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

Möchten Sie die Gemeinsame Erklärung gegen Sexismus mit Ihrer Organisation unterschreiben? Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, zu unterzeichnen, finden Sie hier.


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