EAF-Monitoring der Bundestagswahl Ergebnisse aus Sachsen-Anhalt

Die EAF Berlin hat im Rahmen des Helene Weber Kollegs die Kandidierenden in den Wahlkreisen und auf den Landeslisten der aktuell im Bundestag vertretenen Parteien recherchiert. Die Daten geben Auskunft darüber, wie hoch der Frauenanteil auf den Landeslisten und unter den Direktkandidaturen bei den aktuell im Bundestag vertretenen Parteien ist. 

Und hier kommen sie nun, unsere ersten Zahlen zu den Landeslisten der Parteien. Den Anfang macht das Land der Frühaufsteher*innen Sachsen-Anhalt.

 

 

 

 

  • Im Durchschnitt sind 32 Prozent der aufgestellten Kandidierenden auf den Landeslisten aller Parteien in Sachsen-Anhalt weiblich. 16 von 50 Kandidierenden sind also Frauen.
  • Bei den verschiedenen Parteien zeigen sich unterschiedliche Bilder: So haben die GRÜNEN und die LINKE eine paritätisch besetzte Liste. Die Hälfte aller Plätze ging also an Frauen.
  • Die SPD kommt mit 3 von insgesamt 9 Plätzen auf einen Frauenanteil von 33 Prozent. Die CDU besetzt 3 von insgesamt 13 Plätzen mit einer Frau, was einem Frauenanteil von 23 Prozent entspricht. Bei der FDP sieht es ähnlich aus: Sie besetzt einen von insgesamt 5 Plätzen auf ihrer Liste mit einer Frau. Das entspricht einem Anteil von 20 Prozent. Das Schlusslicht bildet die AFD; mit einer weiblichen Person von insgesamt sieben Plätze erreichen sie einen Frauenanteil von 14 Prozent unter den Kandidierenden.

Weitere Informationen und aktuelle Zahlen finden Sie auf der Website des Helene-Weber-Kollegs.

 

 

 

 

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