Die Berliner Erklärung zur Bundestagswahl 2021 Frauenverbände fordern eine Politik der Parität

Die EAF Berlin einigt sich mit 20 Frauenverbänden auf vier Kernforderungen an die Bundespolitik. Ziel ist die Aufnahme der Forderungen im Koalitionspapier, unabhängig vom Ausgang der Wahl.

Gemeinsam Gleichstellung in allen Bereichen der Gesellschaft vorwärtszubringen – zu diesem Zweck haben sich 2011, 2016 und 2017 Initiativen, Verbände, Organisationen sowie parteiübergreifend Parlamentarierinnen und Parlamentarier zur Berliner Erklärung zusammengeschlossen.

100 Tage vor der Bundestagswahl am 26. September 2021 erscheint heute der neue Forderungskatalog des Zusammenschlusses zu dem auch die EAF Berlin zählt. Die zentralen Forderungen der Initiative lauten:

 

1. Parität in allen gesellschaftlichen Bereichen

2. Gleiche Bezahlung und gleiche Bedingungen in der Arbeitswelt

3. Gleichstellung als Leitprinzip in allen Politikfeldern

4. Für alle Frauen ein Leben frei von Gewalt

Mit Aktionen, Gesprächen mit Spitzenpolitiker*innen der Parteien, offenen Briefen und Pressemitteilungen macht die Berliner Erklärung auf die mangelnde Gleichberechtigung von Frauen und Männern aufmerksam.

Helga Lukoschat, Vorstandsvorsitzende der EAF Berlin führt zur Situation von Frauen in Parlamenten aus: „Nur 31,3 Prozent der Abgeordneten des Deutschen Bundestages sind weiblich. Von Gleichstellung sind wir noch weit entfernt. Deshalb brauchen wir ein verfassungskonformes Paritätsgesetz sowie flankierende Maßnahmen zur Förderung der politischen Partizipation von Frauen in all ihrer Vielfalt“.

Im Laufe der kommenden Wochen werden die Initiatorinnen der Erklärung mit Spitzenpolitiker*innen von DIE LINKE, CDU, CSU, SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und FDP ins Gespräch kommen und mit ihnen über Möglichkeiten diskutieren, die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen voranzubringen.

Den Forderungskatalog der Berliner Erklärung finden Sie hier.
Die Pressemitteilung als Download hier.

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