Mehr Frauen in Kirchengremien EAF Berlin begleitet Studie der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR)

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) möchte den Frauenanteil in den Leitungsgremien der Kirche erhöhen und die Gremienkulturen verbessern. Die EAF Berlin begleitet den Prozess mit einer Befragung und Studie.

Gesucht: Mehr Frauen in Leitungsgremien der EKiR.

Frauen sind in den Leitungsgremien der Evangelischen Kirche im Rheinland unterrepräsentiert. Sind auf der Gemeindeebene in den Presbyterien noch 52 Prozent Frauen vertreten so sinkt ihr Anteil auf Kreisebene auf 44 Prozent (Kreissynoden) und auf Landesebene sogar auf 36 Prozent (Landessynode). Potentielle Kandidat*innen für die Gremien auf Kreis- und Landesebene zu suchen ist u.a. Aufgabe von Nominierungsausschüssen. Dort wird beklagt, dass ich zu wenig Frauen als Kandidatinnen aufstellen lassen. Die Gründe, warum sich nur so wenige Frauen für ein Kirchenamt entscheiden, sind dabei vielfältig. Eine breit angelegte Studie soll nun herausfinden, was die Kirche tun kann, damit Frauen gerne in Leitungsgremien mitarbeiten – und dort auch hineingewählt werden. Ziel ist es, bei den Kirchenwahlen in 2020 durchgängig eine Erhöhung des Frauenanteils in Kreissynoden und bei den Kreissynodalvorständen sowie in der Landessynode zu erreichen.

Die EAF Berlin berät und begleitet die Evangelische Kirche im Rheinland bei der Konzeption und Umsetzung der Studie. Kernstück der Studie ist eine umfangreiche Online-Umfrage, die sich an bereits ehrenamtliche Engagierte und Entscheidungsträger*innen richtet. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die ehrenamtliche Gremienkultur gelegt. Gibt es Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Ehrenamt? Fehlt es an weiblichen Vorbildern fernab traditioneller Rollenbilder? Und wie vorurteilsfrei ist das Suchmuster der Nominierungsausschüsse? Die Ergebnisse der Studie sollen im März 2018 vorliegen und veröffentlicht werden.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter: http://www.ekir.de/gender/EAF-Studie.php

16. August 2022

"Netzwerke sind die Struktur der Zukunft“ Helene-Weber-Preisträgerin Katja Glybowskaja im Gespräch mit ukrainischen Projektpartnerinnen

Für unsere ukrainischen Partnerinnen war das Treffen am 29. Juli mit Helene-Weber-Preisträgerin Katja Glybowskaja einer der Höhepunkte ihrer Reise.

16. August 2022

"Die Abwesenheit von Frauen in der Politik ist eine Schande" Ein Gespräch mit Natalya Deliyeva

Die Kulturschaffende und ehemalige Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Odessa ist Vorsitzende der ukrainischen Frauenorganisation Diya.

6. August 2022

Fenster zur Welt Die Ukraine zu Besuch im Künstler*innenhaus Schloss Plüschow

Was hat ein Schloss mitten in Nordwestmecklenburg mit #StandwithUkrainianWomen zu tun? Augenscheinlich ziemlich viel.

27. Juli 2022

"Lugano hat mir Hoffnung gemacht" Gespräch mit Liliya Kislitsyna

Unsere Projektpartnerin hat an der internationalen Ukraine-Wiederaufbau-Konferenz teilgenommen, die vom 4. bis 5. Juli im schweizerischen Lugano stattfand.

22.07.2022

"Dieses Anliegen eint uns alle: Mehr Frauen in die Kommunalpolitik und Parlamente zu bekommen." Neue Sprecherinnen des Helene Weber-Netzwerks im Interview

Das Helene Weber-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Kommunalpolitikerinnen, die mit dem Helene Weber-Preis ausgezeichnet wurden. Sprecherinnen sind Katja Glybowskaja, Annkathrin Wulff und Notburga Kunert.

19.07.2022

Ausschreibung "Mentor*in des Jahres 2022" Deutsche Gesellschaft für Mentoring nimmt Vorschläge entgegen

Zum fünften Mal würdigt die Deutsche Gesellschaft für Mentoring (DGM) besonders engagierte Mentor*innen mit dem Preis „Mentor*in des Jahres“. Vorschläge können jetzt eingereicht werden.