Die EAF und ihr Förderverein laden herzlich zu einem Clubabend in virtueller Form ein. Unter dem Motto „Die EAF in sixty minutes“ werden Mitarbeiterinnen der EAF ihre aktuellen Projekte und Aktivitäten in kurzweiliger und interaktiver Form präsentieren.

 


Vielleicht motiviert Sie dieser unmittelbare Einblick auch, sich dem Förderverein, mit dem wir auf vielfältige Weise die Ziele und die Arbeit der EAF Berlin unterstützen, als Mitglied anzuschließen?

Der Clubabend findet am 30. Juni 2020 von 18:00 bis ca. 20:00 Uhr via Zoom statt. 

Zoom-Einwahldaten

Bitte melden Sie sich bis zum 24. Juni 2020 unter diesem Link für den „virtuellen Clubabend“ an. 

Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie auf unserer Webseite.

Wir bedauern sehr, dass die persönlichen Begegnungen, die für uns alle so wichtig und prägend sind und die wir sehr vermissen, in nächster Zeit nicht möglich sein werden. Umso mehr hoffen wir, Sie in Kürze zahlreich – wenigstens am Bildschirm – wiederzusehen.

Die EAF und ihr Förderverein luden im Rahmen ihres zweiten Clubabends des Jahres 2020 herzlich ein zu einer exklusiven Führung durch die Ausstellung 

„Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919“
am Donnerstag, 27. Februar 2020 in der Alten Nationalgalerie

Künstlerinnen waren und sind in der öffentlichen Wahrnehmung gegenüber ihren männlichen Kollegen deutlich unterrepräsentiert. Sie werden vielerorts ignoriert, verkannt und übersehen, ihre Arbeiten werden seltener prämiert und verbuchen weniger Museumsankäufe. In Berlin sind Frauen erst seit einhundert Jahren überhaupt zum regulären Studium an der Kunstakademie zugelassen. 

Doch bereits vor 1919 schafften es Künstlerinnen, sich in ihrem „Kampf um Sichtbarkeit“ in der Männerwelt durchzusetzen und auf dem Kunstmarkt zu etablieren. 

Die Alte Nationalgalerie legt in ihrer Ausstellung den Fokus auf die Werke von Malerinnen und Bildhauerinnen, denen dieses Kunststück – im doppelten Sinne! – entgegen aller Widrigkeiten gelang. 

Gezeigt werden 60 Werke aus 140 Schaffensjahren, die alle vor 1919 entstanden sind. Zum Teil wurden diese noch nie auf der Museumsinsel präsentiert – und werden nach dem Ausstellungsende am 8. März 2020 vermutlich abermals für viele Jahre in den Museumsdepots verschwinden.

Wir freuen uns sehr, dass wir für unsere exklusive Führung die freischaffende Künstlerin Ines Doleschal gewinnen konnten, die uns viele spannende kunsthistorische und biografische Einblicke in die zu Unrecht im Schatten liegende Welt der Künstlerinnen vor 1919 verschaffte.

Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch begaben wir uns zum gemütlichen Beisammensein und Netzwerken in das fußläufige Restaurant Weihenstephaner am Hackeschen Markt.

_______
Bildquelle: https://www.smb.museum/typo3temp/assets/_processed_/6/0/csm_03_ANG_Kuenstlerinnen_Hitz-Kirschernte_5c39683295.jpg  

Die EAF und ihr Förderverein luden herzlich zum ersten Clubabend im neuen Jahr ein am Dienstag, dem 14. Januar 2020.

Wir haben die Fotoausstellung „Perspektivwechsel // Fotografien aus Berlin-Brandenburg 1977 bis 2019“ im Restaurant und Café Reinhard Bär besucht.

Wenige Orte symbolisieren einen Perspektivwechsel so deutlich wie der Ausstellungsort; vom peripheren Unort unmittelbar am Todesstreifen zum hochmodernen Büroquartier mittendrin.

Für Perspektivwechsel steht eine Auswahl an Fotografien ein Jahrzehnt vor und drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall in Berlin-Brandenburg. Bildpaare und Einzelaufnahmen urbaner und ländlicher Momentaufnahmen zeugen von Verschwundenem, von Stillstand, aber auch von Neuem.

Der Fotograf, Christian Bedeschinski, hat uns an diesem Abend persönlich begrüßt und uns eine Einführung zur Ausstellung gegeben.

Im Anschluss kamen die Teilnehmer*innen zu einem gemütlichen Beisammensein mit anregenden Gesprächen im Restaurant zusammen.