Die EAF Berlin und ihr Förderverein luden herzlich ein zum traditionellen Nikolausempfang.

Der Nikolausempfang kombinierte ein Konzert mit anschließendem exklusiven Blick hinter die Kulissen für unsere Gäste und versprach, ein besonderer Abend zu werden.

Der unkonventionelle, von Frank Gehry entworfene Konzertsaal hat ein unverwechselbares architektonisches Profil und erlaubt eine besonders enge Verbindung der auftretenden Künstler zu ihrem Publikum. Statt nur zuzuhören, ist dieses einer komplexen Wechselwirkung aus Sinneserfahrungen und intellektueller Reflexion ausgesetzt. Der Saal fungiert somit als Resonanzraum für Dialoge und ermöglicht es dem Publikum, Musik auf all ihren Ebenen zu verstehen. Er repräsentiert daher in kongenialer Weise die Vision des argentinisch-israelischen Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim einer „Musik für das denkende Ohr“ und spiegelt den Geist der Barenboim-Said Akademie wieder. Diese ist seit 2016 ebenfalls in dem Gebäude in der Französischen Straße 33d beheimatet, am Standort sowie hinter der historischen Fassade des ehemaligen Kulissenmagazins der Staatsoper Unter den Linden. 

Die Akademie führt den Grundgedanken des West-Eastern Divan Orchestras fort: Dieses wurde von Barenboim und dem US-amerikanischen Literaturwissenschaftler palästinensischer Herkunft Edward W. Said im Jahr 1999 begründet, um einen Dialog zwischen den Kulturen des Mittleren Ostens in Gang zu bringen.

Es erwartete die Gäste zunächst ein öffentlich zugängliches Konzert, für das dem Förderverein ein exklusives Kartenkontingent gesichert wurde: 

Heroïca – Konzert für Kinder und Erwachsene
Auch echte musikalische Helden müssen sich manchmal ein Herz fassen, um unerwartete Herausforderungen zu meistern. Darum geht es in HEROÏCA. Sieben Instrumentalisten, ausgewählt aus Teilnehmer*innen der von Pierre Boulez gegründeten Lucerne Festival Academy, gestalteten zusammen mit dem Regisseur Dan Tanson, der Choreographin Laura van Hal und dem Dramaturgen Johannes Fuchs ein mitreißendes Musikspektakel – voller Überraschungen, Spielwitz und starker Bilder. Es erklang Musik aus fünf Jahrhunderten von Johann Sebastian Bach, Gabriel Fauré, Gustav Holst, Luciano Berio und anderen.

Im Anschluss gewährte Kirsten Dawes, Head of Artistic Planning des Pierre Boulez Saals, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen dieses einzigartigen Konzertsaales sowie der Barenboim-Said-Akademie.

Ein anschließendes Buffet im Foyer des Pierre Boulez Saals bot Möglichkeiten zum Austausch und Netzwerken.

Foto: EAF Berlin

Die EAF Berlin und ihr Förderverein sowie das Berliner Frauennetzwerk „the moves“ luden zu einer Lesung und einem Gesprächsabend mit der 96-jährigen Holocaustüberlebenden Margot Friedländer ein. 

Frau Friedländer, in Berlin geboren, ist im Sommer 2018 für ihr Engagement mit der Berliner Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet worden. Sie ist eine „besondere Persönlichkeit, von der wir alle viel über Mut, Zivilcourage und Menschlichkeit lernen können“, so der Regierende Bürgermeister Michael Müller in seiner Laudatio. Trotz ihres hohen Alters sieht sich Frau Friedländer verpflichtet, ihr Wissen und ihre Erfahrungen an junge Menschen weiterzugeben, „weil sie den Glauben an ein Deutschland ohne Antisemitismus, Rassismus und Militarismus“ nicht aufgeben will.

Das Berliner Frauennetzwerk "the moves" ist Anfang der 2000er Jahre hervorgegangen aus einem der ersten Mentoring-Programme der EAF mit Boston Consulting "move-ahead". Hier werden monatliche Treffen v.a. zu Karrierethemen und Netzwerkabende organisiert.

Die Veranstaltung war auch für Kinder ab 10 Jahren geeignet.

Der Soroptimist Club Berlin-Dorotheenstadt sowie die EAF Berlin und ihr Förderverein luden zum ersten SI Salon ein. Vor genau 100 Jahren haben Frauen in Deutschland das Recht erkämpft zu wählen und gewählt zu werden. Dieses bildet einen Meilenstein in der Geschichte der Demokratie und die Grundlage für jegliche Gleichberechtigung. Doch wo stehen wir heute? Was verbinden Frauen der unterschiedlichen Generationen mit diesem Erfolg? Wie kommt es, dass der Anteil von Frauen in den Parlamenten sogar zurückgeht? Und was können wir tun, unsere Demokratie vor populistischen Anwürfen zu schützen und politisches Engagement attraktiver zu machen – nicht nur für Frauen?

Diese Fragen wurden in gemeinsamen Gesprächen diskutiert. Der Salon, ausgerichtet vom Soroptimist Club Berlin-Dorotheenstadt, fand in Kooperation mit dem Förderverein der EAF Berlin statt.

Gesprochen haben u.a.:

  • Dr. Eva Högl, MdB, Berlin-Mitte. Frau Högl ist als Juristin im Rechtsausschuss des Bundestags tätig und setzt sich für Parität von Frauen in der Politik ein.
  • Dr. Helga Lukoschat, Vorsitzende der EAF Berlin und SI Club Berlin-Dorotheenstadt. Frau Lukoschat ist Politikwissenschaftlerin und Expertin für die Themen Chancengleichheit, Vielfalt und Förderung der politischen Partizipation von Frauen.
  • Ulrike Dotzer, Redakteurin für ARTE beim NDR/Hamburg. Frau Dotzer hat einen Fernsehfilm in Form eines Doku-Dramas zu 100 Jahre Frauenwahlrecht betreut und hat Auszüge aus dem Film vorgestellt.

Bei einem leckeren Imbiss endete der Salon mit angeregten Gesprächen und Netzwerken.  

  

Die EAF Berlin und ihr Förderverein luden ein zum ersten Clubabend nach der Sommerpause auf einen "Spaziergang durch die unbekannte Mitte Berlins".

Mitten im quirligen Berliner Bezirk Mitte, direkt gegenüber des Büros der EAF, im Bereich zwischen Schumann-, Luisen-, Invaliden-, Reinhardt- und Friedrichstrasse, befindet sich ein zauberhafter Park umsäumt von architektonischen Juwelen mit geschichtsträchtiger Vergangenheit. Hier befindet sich u.a. der Campus Nord der Humboldt-Universität zu Berlin. Kern des Campus ist ein 80.000 Quadratmeter großes parkartiges Gelände mit alten Bäumen und historischen, roten Klinkerbauten, die vom Ende des 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts errichtet wurden.

Der Rundgang begann im 1790 erbauten Tieranatomischen Theater. Es ist das älteste erhaltene Lehrgebäude Berlins und ein Meisterwerk des preußischen Frühklassizismus. Seit 2013 dient es dem Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik als Raum für Projekte der interdisziplinären Erforschung von neuen Praktiken des Ausstellens.

Rund um diesen im Volksmund "Trichinentempel" getauften Bau wächst der moderne Campus Lebenswissenschaften. Die Fakultät hat den Anspruch, die lebenswissenschaftliche Forschung und Lehre an der Humboldt-Universität und im Berliner Raum zu stärken. Mit der Eröffnung des auch "grüne Amöbe" genannten Rhoda-Erdmann-Haus im Oktober 2016 wurde dieses Ziel weiter untermauert.

Auf dem Rückweg wurden das Schumann Palais, das Deutsche Theater, der Bunker, der Friedrichstadtpalast und das Berliner Ensemble flankiert.

Sachkundig und kurzweilig informierte der bekannte Stadtplaner Ludwig Krause, der sich der städtebaulichen Forschung widmet und viele Jahre Bundesgeschäftsführer der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung war.

Zum diesjährigen Sommerfest luden die EAF Berlin und ihr Förderverein ins bauliche Ensemble des Kolbe-Museums und den angrenzenden Museumsgarten ein.

Mit einer Führung durch die Ausstellung „Die 1. Generation – Bildhauerinnen der Berliner Moderne“ begann der Sommerabend. Die zehn in der Ausstellung repräsentierten Künstlerinnen – u.a. Käthe Kollwitz – gehören zur ersten Generation von freischaffenden Bildhauerinnen in Deutschland, die in der Kunstkritik Anerkennung fanden und die von ihrer Kunst leben konnten. Mit welchen Vorurteilen und tradierten Rollenbildern hatten die Künstlerinnen zu kämpfen?

Im Museumsgarten kamen die Gäste und Freund*innen der EAF Berlin zusammen, um einen Ausblick auf ein ereignisreiches Jahr zu wagen: 100 Jahre Frauenwahlrecht, internationale Projekte und Wirtschaftsprojekte im Themenfeld Neues Arbeiten und agiles Führen. Außerdem wurde Friederike Samel als langjähriges Fördervereinsvorstandsmitglied verabschiedet und die Rechtsanwältin Anja Mühlan als neue Vorständin begrüßt.

Ein Highlight des Sommerfestes war die Dinner Speech von Kathrin Mahler Walther. Die EAF Geschäftsführerin war von der Europäischen Bürgerinitiative "Pulse of Europe" zu einer Rede in der Frankfurter Paulskriche eingeladen worden. Teile ihrer Rede präsentierte sie den Sommerfestgästen und rief zu mehr Mut für ein gemeinsames Europa auf. 

 

Im Gespräch mit (v.r.n.l.): Leonie Beckmann, Hanna Lutz und Stephanie Frost
Im Gespräch mit (v.r.n.l.): Leonie Beckmann, Hanna Lutz und Stephanie Frost

Auch 2018 sieht sich der Förderverein der EAF in der Gründer-Metropole Berlin um und knüpft an die Gesprächsreihe mit Berliner Startups aus dem vergangenen Jahr an. Im März luden die EAF Berlin und ihr Förderverein zwei Startups ein, die sich gesellschafts- und umweltpolitisch wichtige Ziele gesetzt haben.

Hanna Lutz und Stephanie Frost stellten das von ihnen gegründete Sozialunternehmen Vostel vor. Vostel ist eine zweisprachige Online-Plattform, auf der kurzfristige Einsatzmöglichkeiten in sozialen, kulturellen und ökologischen Projekten gebündelt sind, für die man sich ohne bürokratischen Aufwand anmelden kann. Die beiden Gründerinnen haben seit September 2014 bereits mehr als 300 Volunteers aus über 50 Ländern in lokale NGOs und ihre eigenen Projekte vermittelt.

Leonie Beckmann setzt sich zum Ziel, die Wertschätzung für Lebensmittel wieder zu steigern. Sie hat den von ihr mitgegründeten Verein und das Restaurant „Restlos Glücklich“ vorgestellt, das im Jahr 2016 den Social Award des Gastro-Gründerpreises gewann. Im Restaurant werden Menus serviert, die „restlos“ aus ausgesonderten Lebensmitteln gekocht werden. Derzeit serviert der Verein die Menus im Café MadaMe am Mehringplatz. Der Clubabend diente nicht nur dazu, alles rund um die Gründung des Vereins „Restlos Glücklich“ zu erfahren, sondern die Teilnehmerinnen konnten sich selbst davon überzeugen, wie köstlich die „restlose Küche“ ist.

Neben geschmackvollem Essen und authentischen Vorträgen bot der Clubabend in lockerem Ambiente Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken.