Anlässlich des 30. Jubiläums der Deutschen Einheit hat die EAF Berlin eine repräsentative Befragung von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern durchgeführt. Wie bewerten sie den Stand der Deutschen Einheit? Was sind heute die größten Herausforderungen, vor denen sie stehen? Und wie ist das Geschlechterverhältnis an der Spitze der Rathäuser?
Die Antworten auf diese Fragen wurden auf unserem Online-Clubabend vorgestellt, am Mittwoch, 28. Oktober 2020.

Die EAF Berlin selbst hat unterschiedliche Bezüge zum Jubiläum der Deutschen Einheit:
Cornelia Rogall-Grothe, Vorsitzende des Fördervereins der EAF Berlin, Staatssekretärin a.D., arbeitete 1990 als Referatsleiterin im BMI mit am deutschen Einigungsvertrag. Sie hat das Grußwort gesprochen.
Kathrin Mahler Walther, Geschäftsführerin der EAF Berlin, war aktiv in der DDR-Bürgerrechtsbewegung  und wurde für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Sie hat die Durchführung der Studie geleitet und präsentierte die Ergebnisse.
Dr. Helga Lukoschat, Vorstandsvorsitzende der EAF Berlin, begleitete als Journalistin in Westberlin die Zeit des Umbruchs. Für die EAF Berlin hat sie seit ihrer Gründung zahlreiche Programme und Kampagnen zur Stärkung von Frauen in der Kommunalpolitik entwickelt und leitet heute das Helene Weber-Kolleg der EAF Berlin, gefördert vom BMFSFJ. Sie hat die Diskussion mit den Bürgermeisterinnen moderiert.

Wir freuten uns deshalb ganz besonders über unsere Gäste:
Katja Wolf, Bürgermeisterin der kreisfreien Stadt Eisenach (Thüringen) seit 2012
Kerstin Hoppe, Bürgermeisterin der Gemeinde Schwielowsee (Brandenburg) seit 2003
Katja Dörner, Bürgermeisterin der Großstadt Bonn (Nordrhein-Westfalen) seit 2020

Mit der Studie schließt die EAF Berlin an ihre Studie „Frauen führen Kommunen“ an, welche sie 2014 mit Blick auf den 25. Jahrestag der Deutschen Einheit durchgeführt hatte. Wir konzipierten in Zusammenarbeit mit der Beauftragten für die neuen Länder und dem BMFSFJ einen Kurzfilm und eine Festveranstaltung für „Frauen der ersten Stunde“. Wenn Sie mögen, lassen Sie sich davon auf unseren Clubabend einstimmen: Film Frauen der ersten Stunde
Erneut richten wir jetzt mit unserer Studie den Fokus auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten – zwischen Ost und West sowie zwischen Frauen und Männern. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier 
Diese bisher größten Umfrage zu Frauen in kommunalpolitischen Führungspositionen wurde ermöglicht durch Spenden des Fördervereins der EAF Berlin – herzlichen Dank an alle Mitglieder!

Am 5. September 2020 lud der Förderverein zu einer vom Fördervereinsmitglied Frau Dr. Ursula Schneider und ihrem Ehemann Klaus Gronenberg vorbereitete und geführte Wanderung im Berliner Norden. Das Format der Wanderung ermöglichte den Teilnehmenden ein persönliches Treffen, welches bei den vergangenen virtuellen Clubabenden schmerzlich vermisst wurde.


Wanderstrecke: Vom Treffpunkt aus starteten wir unsere Wanderung durch das frühere Deutsch-Deutsche-Grenzgebiet, das heute Naturschutzgebiet ist. Unser Weg führte uns auf Brandenburger Seite zunächst durch die Eichwerder Moorwiesen und sodann auf West-Berliner Seite durch das Tegeler Fließ bis nach Lübars. Lübars ist das „letzte Dorf“ Berlins; dort gibt es mehrere Reitställe und wir kamen an Pferdekoppeln vorbei.

Zu Mittag hielten wir Einkehr im „Alter Dorfkrug Lübars“, der idyllisch am Dorfanger gegenüber der Kirche liegt.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es weiter auf dem Barnimer Dörferweg, bis wir den Berliner Mauerweg erreichten. Dieser führte uns am Köppchensee vorbei wieder zu unserem Ausgangspunkt.



Die EAF und ihr Förderverein luden am 30. Juni 2020 zu einem Clubabend in virtueller Form ein. Unter dem Motto „Die EAF in sixty minutes“ präsentierten Mitarbeiterinnen der EAF ihre aktuellen Projekte und Aktivitäten in kurzweiliger und interaktiver Form.

 


Vielleicht motiviert Sie dieser unmittelbare Einblick auch, sich dem Förderverein, mit dem wir auf vielfältige Weise die Ziele und die Arbeit der EAF Berlin unterstützen, als Mitglied anzuschließen?

Wir bedauern sehr, dass die persönlichen Begegnungen, die für uns alle so wichtig und prägend sind und die wir sehr vermissen, in nächster Zeit nicht möglich sein werden. Umso mehr hoffen wir, Sie in Kürze zahlreich – wenigstens am Bildschirm – wiederzusehen.

Die EAF und ihr Förderverein luden im Rahmen ihres zweiten Clubabends des Jahres 2020 herzlich ein zu einer exklusiven Führung durch die Ausstellung 

„Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919“
am Donnerstag, 27. Februar 2020 in der Alten Nationalgalerie

Künstlerinnen waren und sind in der öffentlichen Wahrnehmung gegenüber ihren männlichen Kollegen deutlich unterrepräsentiert. Sie werden vielerorts ignoriert, verkannt und übersehen, ihre Arbeiten werden seltener prämiert und verbuchen weniger Museumsankäufe. In Berlin sind Frauen erst seit einhundert Jahren überhaupt zum regulären Studium an der Kunstakademie zugelassen. 

Doch bereits vor 1919 schafften es Künstlerinnen, sich in ihrem „Kampf um Sichtbarkeit“ in der Männerwelt durchzusetzen und auf dem Kunstmarkt zu etablieren. 

Die Alte Nationalgalerie legt in ihrer Ausstellung den Fokus auf die Werke von Malerinnen und Bildhauerinnen, denen dieses Kunststück – im doppelten Sinne! – entgegen aller Widrigkeiten gelang. 

Gezeigt werden 60 Werke aus 140 Schaffensjahren, die alle vor 1919 entstanden sind. Zum Teil wurden diese noch nie auf der Museumsinsel präsentiert – und werden nach dem Ausstellungsende am 8. März 2020 vermutlich abermals für viele Jahre in den Museumsdepots verschwinden.

Wir freuen uns sehr, dass wir für unsere exklusive Führung die freischaffende Künstlerin Ines Doleschal gewinnen konnten, die uns viele spannende kunsthistorische und biografische Einblicke in die zu Unrecht im Schatten liegende Welt der Künstlerinnen vor 1919 verschaffte.

Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch begaben wir uns zum gemütlichen Beisammensein und Netzwerken in das fußläufige Restaurant Weihenstephaner am Hackeschen Markt.

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Bildquelle: https://www.smb.museum/typo3temp/assets/_processed_/6/0/csm_03_ANG_Kuenstlerinnen_Hitz-Kirschernte_5c39683295.jpg  

Die EAF und ihr Förderverein luden herzlich zum ersten Clubabend im neuen Jahr ein am Dienstag, dem 14. Januar 2020.

Wir haben die Fotoausstellung „Perspektivwechsel // Fotografien aus Berlin-Brandenburg 1977 bis 2019“ im Restaurant und Café Reinhard Bär besucht.

Wenige Orte symbolisieren einen Perspektivwechsel so deutlich wie der Ausstellungsort; vom peripheren Unort unmittelbar am Todesstreifen zum hochmodernen Büroquartier mittendrin.

Für Perspektivwechsel steht eine Auswahl an Fotografien ein Jahrzehnt vor und drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall in Berlin-Brandenburg. Bildpaare und Einzelaufnahmen urbaner und ländlicher Momentaufnahmen zeugen von Verschwundenem, von Stillstand, aber auch von Neuem.

Der Fotograf, Christian Bedeschinski, hat uns an diesem Abend persönlich begrüßt und uns eine Einführung zur Ausstellung gegeben.

Im Anschluss kamen die Teilnehmer*innen zu einem gemütlichen Beisammensein mit anregenden Gesprächen im Restaurant zusammen.