Frauen der ersten Stunde

Festveranstaltung zur Würdigung von Kommunalpolitikerinnen.

Auf dem Weg in die Demokratie wurde Beachtliches geleistet. Mit einem enormen Kraftakt, riesigem Engagement und tatkräftiger Unterstützung aus den westlichen Bundesländern begann im Frühjahr 1990 der Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung in Ostdeutschland.
 

Eine Erfolgsgeschichte, die auch von Frauen mitgeschrieben wurde. Viele Frauen waren neu im Politik- und Kommunalgeschäft, sie kamen aus unterschiedlichen Berufen, engagierten sich vor Ort, übernahmen Verantwortung. Sie stehen für den Pioniergeist und den Pragmatismus in den 1990er Jahren und sind bis heute Vorbild und Ansporn für Frauen, ein kommunales Spitzenamt zu übernehmen.

Anlässlich 25 Jahre Deutsche Einheit würdigte die EAF Berlin im Rahmen einer Festveranstaltung das Engagement der Frauen der ersten Stunde. In ihren Grußworten sowie beim anschließenden Talk würdigten Iris Gleicke und Manuela Schwesig vor etwa 100 Gästen die Leistung von Kommunalpolitikerinnen beim Aufbau der neuen Bundesländer. Beide Politikerinnen unterstrichen, dass das Engagement von diesen Bürgermeisterinnen auch heute Vorbild in Politik und Gesellschaft ist, und wünschten sich mehr Frauen in politischen Spitzenämtern.

Zielgruppe

Bürgermeister*innen und Kommunalpoltiker*innen, engagierte Frauen und Männer

Partner*innen

Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Zeitraum

2015

Gefördert von

Im Rahmen der Festveranstaltung "Frauen der ersten Stunde" feierte der gleichnamige Film Premiere. Er erinnerte an die spannende Zeit der Anfangsjahre und porträtierte Dr. Rosemarie Wilcken, 1990 bis 2010 Bürgermeisterin in Wismar, Gudrun Holbe, Mitglied des Thüringischen Landtages und seit 1990 Bürgermeisterin von Donndorf sowie Dagmar Szabados, von 1990 bis 2012 Bürgermeisterin und Oberbürgermeisterin von Halle.

Der Kurzfilm „Frauen der ersten Stunde“ wurde gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Projektträgerin ist die EAF Berlin. Wir danken der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv für die Unterstützung.

Kontakt

Wenden Sie sich bei Fragen zu dem Projekt gerne an die verantwortliche Ansprechpartnerin:

Cécile Weidhofer
Director

+49 (30) 3087760-61

weidhofereaf-berlinde

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