Unterstützung für ukrainische Frauen Spendenmöglichkeit

Vor dem Hintergrund unserer Kenntnis und persönlichen Verbundenheit mit den ukrainischen Partnerinnen und ihren Organisationen startet die EAF Berlin einen Spendenaufruf.

Die EAF Berlin steht in kontinuierlichem Kontakt zu unseren ukrainischen Projektpartnerinnen aus dem Projekt „Gemeinsam für Demokratie!“ in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Charkiv. Hiermit stellen wir Ihnen die Hilfsaktionen der Partnerinnen näher vor. Die EAF Berlin sammelt dafür Spenden und wird diese zu 100 Prozent weiterleiten.

Überweisen Sie Ihre Spende an das Konto der EAF Berlin unter folgenden Angaben:

Empfänger:                   EAF Berlin

Bank:                            GLS Bank

IBAN:                            DE84 4306 0967 1186 7072 00

BIC:                              GENODEM1GLS

Verwendungszweck:    Ukraine

Die EAF Berlin ist als gemeinnützige Organisation anerkannt und stellt Ihnen Spendenbestätigungen für das Finanzamt aus, wenn Sie uns Ihren Namen und Ihre Adresse zusätzlich per E-Mail an buchhaltungeaf-berlinde senden.

Frauenrechtsorganisation Smarta

Liliya Kislitsyna, Kommunalpolitikerin, leitet die ukrainische Frauenrechtsorganisation Smarta, über welche aktuell humanitäre Hilfe von Lviv aus organisiert wird. Liliya und die Mitglieder von Smarta beteiligen sich aktiv an der humanitären Versorgung von besonders schutzbedürftigen Menschen in Lviv und organisieren darüber hinaus Hilfsgütertransporte in die Ostukraine.

Liliya ist ehemalige Abgeordnete der ostukrainischen Stadt Kramatorsk. Kramatorsk ist seit 2014 der Verwaltungssitz der ukrainisch kontrollierten Teile des Oblast (Verwaltungsgebiet) Donezk und wird aufgrund der Nähe zur ukrainisch-russischen Konfliktlinie durch eine provisorische Zivil-Militärverwaltung mit legislativer und exekutiver Befugnis geleitet. Kramatorsk wurde seit Beginn des Angriffskriegs erneut von russischer Seite angegriffen.

Liliya hat zudem das erste Frauenforum der Ostukraine initiiert und engagiert sich für die überparteiliche Vernetzung von Politikerinnen. Zudem setzt sie sich für die Umsetzung der UN-Resolution 1325 zur Beteiligung von Frauen in internationalen Friedens- und Sicherheitsprozessen ein.

Universität in Dnipro

Die Millionenstadt Dnipro wurde seit Beginn des russischen Angriffskriegs massiv attackiert. Die Stadt ist nicht nur ein bedeutender Standort der ukrainischen Armee mit dem sogenannten Operativen Armeekommando Ost, sondern darüber hinaus auch ein wichtiger Finanz- und Industriestandort in unmittelbarer Nähe zum Kernkraftwerk Saporischschja, dem leistungsstärksten Kernkraftwerk Europas, welches kürzlich von russischer Seite angegriffen wurde.

Unsere Projektpatin Iryna Grytsai war stellvertretende Leiterin in der Oblast-Verwaltung Dnipro, zuständig für die Themen Bildung, Soziales, Familie, Sport und Veteranen. Zudem arbeitet sie als Juristin und Dozentin an der Dnipropetrovsk State University of Internal Affairs und setzt sich dort insbesondere für Frauenrechte ein.

Iryna koordiniert zurzeit die humanitäre Versorgung vor Ort, insbesondere die Versorgung der nach Dnipro geflüchteten Menschen, die unter anderem auch in der Universität untergebracht wurden. Hierfür sammelt Iryna Spenden.

Spenden für die Ukraine über IsraAID Germany e.V.

Unsere Projektpartnerin Darya Romanenko, deutsche Staatsbürgerin ukrainischer Herkunft, konnte dank der Unterstützung von IsraAID Germany e.V. aus der Ukraine fliehen. Während ihrer Flucht innerhalb des Landes hatte sie zuvor in der Tagesschau über die Angriffe in der Ostukraine live berichtet.

Darya musste ihren Wohnort Sloviansk Ende Februar verlassen.  Die Kleinstadt, nahe der sogenannten Kontaktlinie zu den von Separatisten besetzten Gebieten, wurde im Frühjahr 2014 als erste Stadt in der Ukraine von russischer Seite angegriffen. Von August 2021 bis Ende Februar dieses Jahres hat Darya vor Ort das zivilgesellschaftliche Zentrum Drukarnia geleitet, das sich für Frieden, Verständigung und Demokratie einsetzt.

Darya engagiert sich zurzeit für die Unterbringung geflüchteter Ukrainer*innen in Kehl. Als neue Mitarbeiterin bei IsraAID Germany e.V. ist sie an der Lieferung von Hilfsgütern an die rumänisch-ukrainische Grenze beteiligt. Zudem unterstützt IsraAID Germany e.V. weitere NGOs im Oblast Luhansk, die dort noch aktuell humanitäre Hilfe und psychosoziale Unterstützung leisten.

Spenden können Sie direkt über https://www.israaid-germany.de/spenden

oder unter folgenden Angaben überweisen:

Empfänger:                    IsraAID Germany e.V.

Bank:                             Commerzbank

IBAN:                              DE07 1004 0000 0219 0189 00

BIC:                                COBADEFFXXX


16. August 2022

Stand with Ukrainian Women Newsletter 6

Dieser Newsletter steht ganz im Zeichen des Besuchs von drei Partnerinnen des Projekts "Gemeinsam für Demokratie" Ende Juli in Berlin.

16. August 2022

„Wir müssen den Krieg und den Frieden gewinnen“ Zwischen Überlebenskampf und Gestaltungswillen

Bewegend verlief die Gesprächsrunde in der Konrad-Adenauer-Stiftung mit vier ukrainischen Expertinnen und Aktivistinnen im Rahmen des Projekts "Gemeinsam für Demokratie".

16. August 2022

"Netzwerke sind die Struktur der Zukunft“ Helene-Weber-Preisträgerin Katja Glybowskaja im Gespräch mit ukrainischen Projektpartnerinnen

Für unsere ukrainischen Partnerinnen war das Treffen am 29. Juli mit Helene-Weber-Preisträgerin Katja Glybowskaja einer der Höhepunkte ihrer Reise.

16. August 2022

"Die Abwesenheit von Frauen in der Politik ist eine Schande" Ein Gespräch mit Natalya Deliyeva

Die Kulturschaffende und ehemalige Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Odessa ist Vorsitzende der ukrainischen Frauenorganisation Diya.

6. August 2022

Fenster zur Welt Die Ukraine zu Besuch im Künstler*innenhaus Schloss Plüschow

Was hat ein Schloss mitten in Nordwestmecklenburg mit #StandwithUkrainianWomen zu tun? Augenscheinlich ziemlich viel.

27. Juli 2022

"Lugano hat mir Hoffnung gemacht" Gespräch mit Liliya Kislitsyna

Unsere Projektpartnerin hat an der internationalen Ukraine-Wiederaufbau-Konferenz teilgenommen, die vom 4. bis 5. Juli im schweizerischen Lugano stattfand.