Netzwerktreffen Mentoring Austausch über Lernbeziehungen und aktuelle Trends

Die Deutsche Gesellschaft für Mentoring lud gemeinsam mit dem österreichischen Business Frauen Center am 19. und 20. Mai 2016 zum Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und österreichischen Mentoring-Expert*innen nach Klagenfurt ein.

Das Kernstück im Mentoring ist eine funktionierende Lern- und Entwicklungsbeziehung zwischen Mentee und Mentor*in. Welche Kriterien und Einflussfaktoren begünstigen nachhaltiges Lernen? Und mit welchen Einstellungen, Qualifizierungen und Methoden müssen die Tandempartner*innen ausgestattet sein, um eine optimale Lernbeziehung eingehen, gestalten und erfolgreich umsetzen zu können? Antworten auf diese Fragen gab das Netzwerktreffen im österreichischen Klagenfurt. Verschiedene Vorträge und Workshops beschäftigen sich sowohl mit der personalen als auch der organisationalen Ebene. Denn Mentoring wird zunehmend für lernende Organisationen interessant und ermöglicht neue Lernpotenziale.

Daran anknüpfend wurde unter anderem das Fachbuch „Professionelles Mentoring in der betrieblichen Praxis“ von Dr. Ursula Liebhart, Fachhochschule Kärnten, und Daniela Stein, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende des Business Frauen Center Kärnten, vorgestellt. Es erklärt, wie Unternehmen individuelle Mentoring-Programme einführen und welche Rahmenbedingungen, Ressourcen und Kompetenzen es für eine gelungene Umsetzung bedarf.

„Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die Auswahl der richtigen Mentees und Mentor*innen“, sagen Dr. Helga Lukoschat und Kathrin Mahler Walther. Die Mentoring-Expertinnen berichten in einem Gastbeitrag im Buch aus knapp 20 Jahren Erfahrungen und von Evaluationsergebnissen der zahlreichen organisationsinternen und -übergreifenden (Cross-)Mentoring-Programme, die die EAF Berlin mit Unternehmen, Stiftungen, Universitäten, Parteien, Verwaltungen und Verbänden entwickelt und umgesetzt hat.

Über die DGM

Die Deutsche Gesellschaft für Mentoring e.V. (DGM) ist ein Zusammenschluss von Mentoring-Expertinnen und -Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Sie fördert den Austausch und die Vernetzung.

Ziel der DGM ist die Verbreitung von Mentoring und die Entwicklung und Sicherung von Qualitätsstandards im Mentoring. Das Zertifizierungsverfahren der DGM sichert die Qualität hochwertiger Mentoring-Programme.

Die EAF Berlin ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Mentoring. Kathrin Mahler Walther ist als Geschäftsführerin der EAF Berlin Vorstandsmitglied der DGM.

Weitere Informationen: Deutsche Gesellschaft für Mentoring

02.03.2016

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Brigid Schulte, Direktorin des Better Life Lab wird im Rahmen der Fachkonferenz „Flexibles Arbeiten in Führung“ am 17. März 2016 in Berlin die internationale Keynote „Overwhelmed: Work, Love, and Play When No One Has the Time“ halten.

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Bei der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst gibt es noch Defizite bei den Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der EAF Berlin und der ULA.

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