Die EAF und ihr Förderverein laden im Rahmen ihres zweiten Clubabends des Jahres 2020 herzlich ein zu einer exklusiven Führung durch die Ausstellung 

„Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919“
am Donnerstag, 27. Februar 2020 um 18.00 Uhr
in der Alten Nationalgalerie
Bodestraße 1-3, 10178 Berlin

Künstlerinnen waren und sind in der öffentlichen Wahrnehmung gegenüber ihren männlichen Kollegen deutlich unterrepräsentiert. Sie werden vielerorts ignoriert, verkannt und übersehen, ihre Arbeiten werden seltener prämiert und verbuchen weniger Museumsankäufe. In Berlin sind Frauen erst seit einhundert Jahren überhaupt zum regulären Studium an der Kunstakademie zugelassen. 

Doch bereits vor 1919 schafften es Künstlerinnen, sich in ihrem „Kampf um Sichtbarkeit“ in der Männerwelt durchzusetzen und auf dem Kunstmarkt zu etablieren. 

Die Alte Nationalgalerie legt in ihrer Ausstellung den Fokus auf die Werke von Malerinnen und Bildhauerinnen, denen dieses Kunststück – im doppelten Sinne! – entgegen aller Widrigkeiten gelang. 

Gezeigt werden 60 Werke aus 140 Schaffensjahren, die alle vor 1919 entstanden sind. Zum Teil wurden diese noch nie auf der Museumsinsel präsentiert – und werden nach dem Ausstellungsende am 8. März 2020 vermutlich abermals für viele Jahre in den Museumsdepots verschwinden.

Wir freuen uns daher sehr, dass wir für unsere exklusive Führung die freischaffende Künstlerin Ines Doleschal gewinnen konnten, die uns viele spannende kunsthistorische und biografische Einblicke in die zu Unrecht im Schatten liegende Welt der Künstlerinnen vor 1919 verschaffen wird.

Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch begeben wir uns zum gemütlichen Beisammensein und Netzwerken in das fußläufige Restaurant Weihenstephaner am Hackeschen Markt, Neue Promenade 5, 10178 Berlin (Selbstzahler*in-Basis).


Organisatorisches:

Der Museumseintritt von 10 EUR ist von jeder/m Teilnehmer*in individuell an der Museumskasse zu entrichten.

Darüber hinaus erhebt der Förderverein der EAF eine Anmeldegebühr von 7 EUR pro Person. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass dieser Betrag bei Verhinderung oder Nichterscheinen leider nicht erstattet werden kann. 

Sämtliche vom Förderverein erzielten Überschüsse werden wie immer dem Vereinszweck der Förderung der EAF Berlin und ihrer Projekte zugeführt. In diesem Jahr fördern wir vor allem die Vernetzung der Teilnehmerinnen des Programms „Open Doors – Open Minds“, eines Programms zur beruflichen Orientierung und politischen Bildung speziell für junge Frauen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte aus Krisengebieten. www.eaf-berlin.de/projekt/arbeitsmarktintegration-berufliche-orientierung/

Für die Kosten des Verzehrs im Restaurant Weihenstephaner kommt jede*r selbst auf.


Ablauf:

18:00 Uhr: Eintreffen der Gäste, individuelle Entrichtung des Museumseintritts an der Museumskasse
18:30 Uhr: Beginn der Führung mit Frau Ines Doleschal
19:30 Uhr: Zeit zum freien Betrachten der Ausstellung
20:00 Uhr: Netzwerken und gemütliches Beisammensein im Restaurant Weihenstephaner


Anmeldeschluss:

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 20. Februar 2020 über den folgenden Link: 
https://eveeno.com/Ausstellung-Alte-Nationalgalerie    

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmendenzahl der Veranstaltung auf 23 Personen begrenzt ist. Sie erhalten zunächst eine vorläufige Buchungsbestätigung mit Wartelistenplatz. Nach Ablauf der Anmeldefrist senden wir eine verbindliche Bestätigung an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse. Daraufhin würden wir Sie bitten, die Anmeldegebühr umgehend auf das Konto des Fördervereins zu überweisen. Wir bitten um Verständnis, dass eine Teilnahme aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen nicht garantiert werden kann.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf einen spannenden Abend mit interessantem Austausch. 
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Bildquelle: https://www.smb.museum/typo3temp/assets/_processed_/6/0/csm_03_ANG_Kuenstlerinnen_Hitz-Kirschernte_5c39683295.jpg  

Die EAF und ihr Förderverein luden herzlich zum ersten Clubabend im neuen Jahr ein am Dienstag, dem 14. Januar 2020.

Wir haben die Fotoausstellung „Perspektivwechsel // Fotografien aus Berlin-Brandenburg 1977 bis 2019“ im Restaurant und Café Reinhard Bär besucht.

Wenige Orte symbolisieren einen Perspektivwechsel so deutlich wie der Ausstellungsort; vom peripheren Unort unmittelbar am Todesstreifen zum hochmodernen Büroquartier mittendrin.

Für Perspektivwechsel steht eine Auswahl an Fotografien ein Jahrzehnt vor und drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall in Berlin-Brandenburg. Bildpaare und Einzelaufnahmen urbaner und ländlicher Momentaufnahmen zeugen von Verschwundenem, von Stillstand, aber auch von Neuem.

Der Fotograf, Christian Bedeschinski, hat uns an diesem Abend persönlich begrüßt und uns eine Einführung zur Ausstellung gegeben.

Im Anschluss kamen die Teilnehmer*innen zu einem gemütlichen Beisammensein mit anregenden Gesprächen im Restaurant zusammen.