Organisationsberatung, Politikberatung

Regionale Bündnisse für Chancengleichheit Bundesweites Programm für mehr Frauen in Führungspositionen

Zielgruppe:
Geschäftsführung und Führungskräfte großer und mittelständischer Unternehmen, kommunale Gleichstellung, regionale Wirtschaftsförderung
Partner:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Auftragszeitraum:
2011 bis 2015

Die „Regionalen Bündnisse für Chancengleichheit“ haben das Thema Diversity als wichtigen Wirtschaftsfaktor in die breite Unternehmenslandschaft getragen. Bundesweit beteiligten sich zehn Regionen: die Städte Bautzen, Dülmen, Regensburg, Rostock und Salzgitter sowie der Burgenlandkreis, der Lahn-Dill-Kreis, die Kreise Lörrach, Unna und Saarlouis.

In den zehn Regionen nahmen insgesamt rund 100 Unternehmen am Programm teil, darunter kommunale wie private, große wie mittelständische Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

Die regionale Vernetzung innerhalb der Bündnisse ermöglichte die Zusammenarbeit von Politik und den Unternehmen vor Ort, um Unterstützungsbedarfen schneller gerecht zu werden, Erfahrungswissen auszutauschen und die Standortattraktivität zu erhöhen.

Für die beteiligten Unternehmen bot das Programm die Möglichkeit, in dem komplexen Veränderungsprozess hin zu mehr Frauen in Führung kompetente Unterstützung zu erhalten und als attraktiver Arbeitgeber bundesweit sichtbar zu werden.

In einem Strategieworkshop mit der EAF Berlin entwickelten die Unternehmen konkrete Ziele und individuelle Maßnahmen, um den Frauenanteil in Führung über den Zeitraum von drei Jahren zu erhöhen. Damit trieben sie nicht nur den Kulturwandel im Unternehmen voran, sie waren auch Vorreiter für das „Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“, das 2015 verabschiedet wurde.