Aktuelles
Studien und Publikationen
Kinder und Karrieren: Die neuen Paare. Doppelkarrierepaare mit Kindern in Deutschland.
Neue Wege. Porträts von Männern im Aufbruch.
Work-Life-Balance für Führungskräfte. Eine Studie der EAF, erschienen in PERSONAL 07/2008.
Gender als Innovationspotenzial in Forschung und Entwicklung.
Schlüsselfaktor F&E: EAF startet Projekt in der Chemischen Industrie in Kooperation mit dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration Nordrhein-Westfalen
Die industrielle Forschung und Entwicklung hat eine hohe Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Um die Innovationskraft der deutschen Industrie langfristig zu sichern, müssen neue Potenziale erschlossen werden. Das Projekt "Schlüsselfaktor FuE. Personalstrategien für die Zukunft entwickeln: Potenziale von Frauen nutzen." will Unternehmen in Nordrhein-Westfalen in diesem Prozess unterstützen.
Nur 18% der Beschäftigten in der industriellen Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland sind Frauen; bei den Wissenschaftlern beträgt ihr Anteil sogar nur 12%. Mit ihrem aktuellen Projekt stößt die EAF in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen ausgewählter Unternehmen Prozesse zur Verbesserung der Chancengleichheit an und entwickelt übertragbare Handlungskonzepte.
Aufgrund ihrer herausragenden wirtschaftlichen Bedeutung für Nordrhein-Westfalen, konzentriert sich das Projekt auf die Chemiebranche. Die Chemische Industrie gehört zwar zu den Vorreitern in Sachen Gleichstellung, bereits 1989 haben die Sozialpartner die Vereinbarung "Frauenförderung" abgeschlossen. Doch nach wie vor bleibt viel Fachwissen ungenutzt und den Unternehmen geht Potenzial verloren. Denn mittlerweile stellen Frauen zwar fast die Hälfte aller Chemie-Studierenden, in der industriellen FuE liegt ihr Anteil jedoch nur bei 27 Prozent.