Aktuelles
Studien und Publikationen
Kinder und Karrieren: Die neuen Paare. Doppelkarrierepaare mit Kindern in Deutschland.
Neue Wege. Porträts von Männern im Aufbruch.
Work-Life-Balance für Führungskräfte. Eine Studie der EAF, erschienen in PERSONAL 07/2008.
Gender als Innovationspotenzial in Forschung und Entwicklung.
Unternehmensworkshop an der EAF
Sind Frauen wirklich von der Venus und Männer vom Mars!? - Erkenntnisse der Neurobiologie und der Führungsforschung zur Diskussion gestellt
Einige wissenschaftliche Studien kamen in den letzten Jahren unter großer öffentlicher Beachtung zu dem Ergebnis, dass Frauen und Männer unterschiedlich handeln, denken und fühlen. Dies sei - so die Ergebnisse - auf unterschiedliche Gehirnstrukturen und angeborene Charaktereigenschaften zurückzuführen. Parallel dazu entwickelte sich auch in der Führungsforschung ein ganzer Führungszweig zu der Frage nach Geschlechtsunterschieden zwischen weiblichen und männlichen Führungskräften.
Was in der Öffentlichkeit weniger bekannt ist: In den beteiligten Wissenschaften, vor allem der Neurobiologie und der Psychologie, sind diese Studien umstritten. Die Kritik spricht unter anderem von zu kleinen Fallzahlen und der Betonung von Unterschieden, obwohl die Mehrzahl der Ergebnisse eher auf das Gegenteil hindeute.
In dem Workshop wollen wir uns die Forschungsergebnisse zu Pro und Contra einmal genauer anschauen. Wir wollen uns mit folgenden Fragen beschäftigen:
- Wie sehen die neuesten Forschungsergebnisse aus? Was spricht für und was spricht gegen bestimmte Interpretationen?
- Welche Rolle spielen Stereotype, Vorurteile und politische Ziele in der zum Teil sehr emotional geführten öffentlichen Diskussion?
- Können aus den Forschungsergebnissen Argumentationshilfen und Schlussfolgerungen für eine an Vielfalt und Inklusion orientierte Unternehmens- und Personalpolitik abgeleitet werden?
Den Einführungsvortrag wird die anerkannte Gehirnforscherin Prof. Dr. Katrin Amunts, Institut für Medizin des Forschungsinstituts Jülich, halten. Weitere Gäste, unter ihnen Prof. Dr. Gertraude Krell, werden über aktuelle Ergebnisse der geschlechtervergleichenden Führungsforschung berichten und Praxisbeispiele zum Thema Sensibilisierung vorstellen.
