Aktuelles
Regionale Bündnisse
Für mehr Frauen in Führungspositionen
Helene Weber-Kolleg
Für mehr Frauen in kommunalpolitischen Entscheidungspositionen
Mentoring D
Mentoring und Beratung für KMUs und bundesweites Online-Portal
Studien und Publikationen
Schlüsselfaktor F&E: Personalstrategien für mehr Frauen in Führung
Engagiert vor Ort: Aktuelle Studie zu Kommunal-politikerinnen
Kinder und Karrieren: Die neuen Paare. Doppelkarrierepaare mit Kindern in Deutschland.
Dual Career: Expertise zum Wissenschaftsstandort Hessen
Karrierek(n)ick Kinder: Studie zu Müttern in Führungspositionen
Neue Wege. Porträts von Männern im Aufbruch.
Flexible Arbeitsmodelle für Führungskräfte. Eine Studie der EAF, erschienen in PERSONAL 07/2008.
Gender als Innovationspotenzial in Forschung und Entwicklung.
Dual Career Expertise
In Kooperation mit den fünf hessischen Universtitäten und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) erstellte die EAF eine Expertise zu Dual Career Vorhaben. Die Ergebnisse und Empfehlungen wurden am 8. Oktober 2010 auf dem Fachforum in Wiesbaden vorgestellt.
Wenn es um die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Deutschland geht, dann haben Strategien zur Gewinnung der besten Köpfe im internationalen Wettbewerb einen zentralen Stellenwert. In diesem Kontext hat in den letzten Jahren die Dual-Career-Thematik an Bedeutung gewonnen.
Im vergangenen Jahr sind in drei hessischen Universitäten – Darmstadt, Frankfurt und Marburg – sogenannte Dual Career Services für hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entstanden. Diese Serviceeinrichtungen tragen der Entwicklung Rechnung, dass es bei einer Entscheidung für einen Ortswechsel zugunsten der wissenschaftlichen Karriere eine immer größere Rolle spielt, ob auch der Partner bzw. die Partnerin seine bzw. ihre berufliche Karriere dort weiterverfolgen kann.
Die Empfehlungen der EAF zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Hessen und zum Ausbau der Dual Career Aktivitäten wurden von den ca. 30 Vertreter/innen der Universitäten und Forschungseinrichtungen auf dem Fachforum interessiert aufgenommen und diskutiert. Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen signalisierten großes Interesse an einer künftigen Kooperation mit den universitären DCS.
In einem nächsten Schritt sollen verstärkt auch Netzwerke mit Unternehmen aufgebaut werden. Als best practice kann die Region Nordhessen gelten - hier hat zwar die Universität Kassel bisher keinen DCS eingerichtet, jedoch haben die Personalleiter/innen der größten Unternehmen - darunter die B.Braun Melsungen AG, Firmenpartner der EAF - im Mai dieses Jahres eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung von Dual Career Couples verabschiedet.
