Die Sprachwissenschaftlerin und Biografin von Therese von Bayern,
Dr. Hadumod Bußmann, stellte an diesem Abend ihr Buch vor:

Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchtet: Die ungewöhnliche Geschichte der Prinzessin Therese von Bayern

Hadumod Bußmann sprach über das für ihre Zeit ungewöhnliche Leben der Prinzessin. Therese von Bayern (1850 bis 1925) hielt sich nicht an Konventionen: Sie bereiste die Welt, erforschte die Natur und erwarb als erste Frau an der Universität München den Doktortitel.

An diesem Abend sprach:

Dr. Sigrid Evelyn Nikutta  
Vorstandsvorsitzende der BVG und Managerin des Jahres 2012

über ihre Aufgaben, die BVG, ihre Perspektive auf Frauen und Männer in Führungspositionen und ihren Werdegang.

Frau Dr. Nikutta studierte Psychologie und promovierte über Ältere im Management und deren Potenziale. Ihren Führungsstil beschreibt Frau Nikutta als zielstrebig, zielorientiert und demokratisch, sie steht für moderne Managementmethoden. Bevor Sigrid Nikutta zur BVG kam, war sie u.a. Leiterin Produktion bei DB Schenker Rail in Mainz und beim polnischen Schenker-Tochterunternehmen. Neben ihrer Aufgabe als Vorstandsvorsitzende der BVG mit mehr als 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist sie auch Aufsichtsratsvorsitzende der BT Berlin Transport GmbH. Sigrid Nikutta ist verheiratet und hat vier Kinder.

An diesem Abend sprachen die Botschaftsrätinnen Marika Lagercrantz aus Schweden und Anne-Kirsti W. Karlsen aus Norwegen zu folgendem Thema:

Dürfen Frauen auch Menschen sein? Was kann Deutschland von Norwegen und Schweden lernen?

Beide Referentinnen erläuterten die Situation von Frauen und Männern in ihren Heimatländern und stellten wichtige gesellschaftspolitische Entscheidungen vor, mit denen die Chancengleichheit in Schweden und  Norwegen maßgeblich befördert wird.

Darüber hinaus unterhielt die Pianistin Nadezda Tseluykina die Gäste des Abends mit einem wunderbaren kontrastreichen Musikprogramm. Nach einem Studium in Moskau studierte Nadezda Tseluykina an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Professor Michael Endres und Professor Georg Sava. Sie gewann einige hochrangige Musikpreise.

Mit ihrem Sommerfest waren die EAF und ihr Förderverein zu Gast in den Nordischen Botschaften in Berlin.

An diesem Abend sprach:

Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe  
Die Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik

zum Thema "Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung der Netzpolitik".

Frau Cornelia Rogall-Grothe studierte Jura in Bonn. Seit 1977 ist sie für das Bundesministerium des Innern in verschiedenen Funktionen tätig. Sie hat hierbei unterschiedliche Themen – vom Wahlrecht über Migration bis zum Datenschutz - bearbeitet. Ab 2006 war sie Abteilungsleiterin für Staatsrecht, Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht und Europarecht zuständig. Seit 2010 ist sie Staatssekretärin und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik. 

Der spannende, netzpolitische Abend fand in der Hessischen Landesvertretung in Berlin statt.

Im Mittelpunkt dieses Clubabends stand die Vorstellung der Unternehmensinitiative Charta der Vielfalt.

Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin Charta der Vielfalt e.V.  

sprach unter anderem über die Motivation der mittlerweile 1200 Unternehmen und Organisationen, welche mit der Unterzeichnung der Charta ein Signal für die Förderung von Vielfalt („Diversity“) unter ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzen. Die Initiative Charta der Vielfalt wurde von der Deutschen Bahn, der Deutschen Bank, der Deutschen Telekom und der BP Deutschland ins Leben gerufen. Für zahlreiche Unternehmen gehört heute „Managing Diversity“ zu einem festen Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie. Doch es stellt die Unternehmen auch vor große Herausforderungen, Chancengleichheit – zwischen Frauen und Männer jeden Alters und zwischen Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung, Religion und Herkunft – in ihren Unternehmen tatsächlich zu leben. Die Charta steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel und ist seit 2011 als eigenständiger Verein organisiert. 

Aletta Gräfin von Hardenberg ist seit März 2011 Geschäftsführerin des Charta der Vielfalt e.V. Bis Februar 2011 war sie als Director verantwortlich für das Diversity Management der Deutschen Bank in Deutschland. Im globalen Diversity Team der Bank hat sie seit 2000  die Diversity Strategie des Unternehmens maßgeblich mit geprägt. Sie begann ihre berufliche Laufbahn bei der Deutschen Bank in Hannover 1980 und war in diversen Inlandsfilialen sowie vier Jahre in New York im Firmenkundengeschäft tätig, bis sie im Juli 2000 die Diversity Funktion in Frankfurt übernahm. 

Wir danken der Deutschen Telekom AG herzlich, dass sie dem Förderverein für diesen Clubabend ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.